Diese Seite ist veraltet und gehört zu unserer alten Website, die bis 1. Dezember 2012 in Gebrauch war.

Die aktuelle Website des Dekanats Schweinfurt finden Sie unter

www.schweinfurt-evangelisch.de

Radio-Andachten aus Schweinfurt

 

 

"TURN YOUR RADIO ON" – Schalt dein Radio ein!


Zugegeben: 6.40 Uhr ist für viele von uns noch zu früh, um schon Radio zu hören.

Genau zu dieser Uhrzeit überträgt Radio PrimaTon/SW  das „Wort in den Tag“

- und zwar immer werktags (Mo – Fr.)
- nur etwa eine Minute lang
- geistreich, geistlich, oft witzig und allemal pfiffig
- Impulse zum Nachdenken für den neuen Tag

Seit August 2007 gibt es dieses Angebot.

In der Gestaltung dieser Morgenbesinnung wechseln sich PfarrerInnen und MitarbeiterInnen des evangelischen Dekanates Schweinfurt wochenweise mit ihren katholischen Kollegen ab.
Zurzeit werden die evangelischen Kurzandachten in den ungeraden Kalenderwochen gesendet.

Leider wurde der bisherige Link zum Gesamtarchiv kurzfristig abgeschaltet.

Wir veröffentlichen deshalb vorerst hier die jeweils aktuellen evang. Andachten:

 

Rundfunkandachten vom 20.-24.8.2012 von Frau Christa Roth

Sommergedanken über die Dreieinigkeit

Montag, 20.8.2012: Guten Morgen, liebe Hörer,

wussten sie, dass die Juden und die Moslems an den gleichen Schöpfergott wie wir Christen glauben? Ein großer Unterschied allerdings liegt darin, dass wir Christen an den „Dreieinigen Gott“ glauben. Wir interpretieren Gott als Vater, als Sohn und als Heiligen Geist.

Diese Dreieinigkeit zu verstehen ist sehr schwierig. Wenn ich im Sommer in der Sonne liege und mich wohlfühle, dann denke ich oft an den Vergleich eines Mystikers, der schrieb:

Gott der Vater ist wie die Sonne; - ohne sie gäbe es kein Leben
Jesus, ist wie die Sonnenstrahlen, die zu uns auf die Erde kommen
Und der Hl. Geist ist wie die spürbare Wärme, die alles verändert und wachsen lässt
.

Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen Ihre Christa Roth, Nüdlingen, Prädikantin der ev. Kirche Bad Kissingen

 

Falten und graues Haar sind unnötig

Dienstag, 21.8.2012: Guten Morgen, liebe Hörer,

der Umgangston in unserem Land ist rauer geworden. Egal, wo man hingeht, man wird ungewollt Zuhörer von Angifteleien. Ich frag' mich, wie viel Freude macht da noch das Leben? Wo bleiben die „leisen“ Töne, die doch den Alltag liebenswert machen?

Immer wieder höre ich, dass der andere sich ändern soll. Meine Erfahrung jedoch ist, dass, wenn ich mich verändere, der andere auf mich anders reagiert und sich dadurch die Beziehung ändert. Die innere Einstellung zu unserem Nächsten ist   -  ohne dass wir ein Wort  sagen  -  für ihn spürbar, denn wir haben eine andere Ausstrahlung, wenn wir gute Gedanken in uns haben.

Das, was in uns ist, das prägt uns und unseren Lebensstil. Und es prägt unser Gesicht und unsere Haltung. Weil ich ein zufriedenes Leben haben möchte, deshalb versuche ich freundlich und positiv den Menschen gegenüberzutreten. Wenn mich doch einer ärgern will, dann verzeihe ich ihm, denn ich bin der Meinung, dass kein Mensch das Recht hat, mir eine Falte oder ein graues Haar mehr ins Gesicht zu drücken.

In der Bibel steht: „Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann und ist es möglich - so viel an euch liegt -, so habt mit allen Menschen Frieden.“ (Römer 12,17+18)

Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen Ihre Christa Roth, Nüdlingen, Prädikantin der ev. Kirche Bad Kissingen  


 

Wie schade: ein unbeantworteter Liebesbrief

Mittwoch, 22.8.2012: Guten Morgen, liebe Hörer, stellen Sie sich einmal vor, Sie schreiben einem Menschen einen Liebesbrief: In unterschiedlichen Formulierungen drücken Sie ihm ihre Liebe aus. Ganz erfüllt bringen Sie dann den Brief zur Post. Voll Vorfreude warten Sie auf eine Antwort.

Doch, sie kommt nicht - der Empfänger macht den Brief nicht auf. Er legt ihn zur Seite  -  und vergisst ihn. Was würden Sie dabei empfinden?!?

Gott hat uns in der Bibel in ganz unterschiedlicher Weise seine Liebe ausgedrückt. Wenn wir sie nicht lesen, kann er uns auch nicht sagen, wie viel wir ihm wert sind. Bei Jeremia sagt er: "Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.“ (Jer 31,3). Und im Neuen Testamemt: "Weil Gott uns lieb hat, deshalb sollen wir uns auch untereinander lieben“ (1.Joh. 4,11).

Liebe Zuhörer, nehmen Sie doch die Liebe Gottes an, damit Sie auch Ihren Mitmenschen lieben können.
 
Einen gesegneten Tag wünscht Ihnen Ihre Christa Roth, Nüdlingen, Prädikantin der ev. Kirche Bad Kissingen


 

Jesus - der beste Psychotherapeut

Donnerstag. 23.8.2012: Guten Morgen, liebe Hörer,

Jesus ist für mich der beste Psychotherapeut. Er sagt bei Lukas: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ Das heißt, wir sollen nicht zurück in die Vergangenheit schauen, sondern unser Leben fest in die Hand nehmen und vorwärts gehen, sonst können wir nicht glücklich werden.

Wer nur in der Vergangenheit lebt, der verpasst die Gegenwart.  Wer an dem Vergangenen hängen bleibt, der wird mit der Zeit seltsam, für andere schwierig und dadurch oft einsam. Der jedoch, der seine Herausforderungen annimmt, sie anpackt und mit einem Ziel vor Augen vorwärtsgeht, der wird ein erfülltes, zufriedenes Leben führen können.

Ein solches erfülltes, zufriedenes Leben wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Ihre Christa Roth, Nüdlingen, Prädikantin der ev. Kirche Bad Kissingen


 

Christliche Botschaft und frische Brötchen

Freitag, 24.8.2012: Guten Morgen, liebe Hörer,

Ich las neulich Folgendes: Ein Missionar saß im Zug und überlegte, warum so wenige Leute zu seinen Gottesdiensten kamen. Als der Zug in einen Bahnhof einfuhr, sah er mehrere Jungs, die frische Brötchen verkaufen wollten. Sie rannten an den Fenstern vorbei, aber kaum einer hatte Hunger. Als der Zug anfuhr, hüpfte einer der Jungen in den Zug. Er setzte sich mit seinem Tablett voller frischer, duftender Brötchen in das Abteil und begann eines zu essen. Der Mann neben ihm schaute von der Zeitung auf -  das Brötchen roch so gut. Nach kurzer Zeit kaufte er ein Brötchen und begann es zu essen.

Der Geruch der frisch gebackenen Brötchen verbreitete sich im ganzen Abteil. Ein Reisender nach dem andern rief den Jungen und kaufte sich ein Brötchen. Als der den Zug an der nächsten Station verließ, war sein Tablett leer.

Was, liebe Hörer, kann dieser Missionsbericht für und über unsere Arbeit sagen? Ich denke, wenn wir als Christen nicht selbst die christliche Botschaft leben, also die „Brötchen essen“ und ein Vorbild sind, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn keiner sie will.

Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen Ihre Christa Roth, Nüdlingen, Prädikantin der ev. Kirche Bad Kissingen