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Verstehen sich offenbar ganz blendend: Katharina von Wedel (l.) u. Stefanie Kienle |
Strahlend noch einmal die beiden beim anschließenden Empfang |
Schweinfurt. Sa., 15. Sept. 2012. Über ein Jahr bzw. sogar eineinhalb Jahre waren die beiden Jugendreferentenstellen im evangelischen Dekanat Schweinfurt vakant. Nun wurden sie durch die 26-jährige Religionspädagogin Katharina von Wedel und die 25-jährige Rummelsberger Diakonin Stefanie Kienle, die mit einem halbem Dienstauftrag auch für die Kinder- und Jugendarbeit in der Christuskirche zuständig sein wird, wieder besetzt.
„Zwei junge Frauen voller Elan, die neues Leben ins Jugendhaus bringen“ – so stellte Dekanatsjugendpfarrerin Grit Plößel die beiden der Gemeinde vor. Vor allem Jugendliche, Verwandte und Freunde sowie Vertreter des Dekanatsausschusses waren zu ihrer Einführung nach St. Johannis gekommen.
Mittels eines Anspiels stellten sich die Neuen vor: Frau von Wedel hat gerade in Bad Kissingen ihren Vorbereitungsdienst als Religionslehrerin erfolgreich abgeschlossen und Frau Kienle ihr Berufsanerkennungsjahr zur Erzieherin in der Evangelischen Jugend München absolviert.
In seiner Ansprache zitierte Dekan Oliver Bruckmann aus den landeskirchlichen Richtlinien: Das Ziel evangelischer Jugendarbeit bestehe darin, „als mündige und tätige Gemeinde Jesu Christi das Evangelium von Jesus Christus den jungen Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit zu bezeugen.“ Jede und jeder könne etwas beitragen, was dem anderen abgehe. Daher sollten Begabungen gesucht und fruchtbar gemacht werden. Auch müssten die Jugendlichen in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gestärkt werden. Zudem befähige Gremienarbeit zur demokratischen Kultur. Dies geschehe konkret etwa in der Jugendleiter-Ausbildung und bei großen Veranstaltungen inklusive Ferienlager, Spieletage und Freizeiten. Der Dekan begrüßte es, dass bei den anstehenden Kirchenvorstandswahlen viele Kandidierende aus der Jugendarbeit kämen. Er wünschte den beiden Jugendleiterinnen neben Gottes Segen für ihre Arbeit, dass sie auch privat in Schweinfurt schnell Fuß fassen mögen, und führte sie anschließend unter Handauflegung in ihr Amt ein.
Die Kützberger Jugendband „Bracketz“ unter Leitung von Diakon Joe Hofmann sorgte für die musikalische Rahmung des Gottesdienstes mit passenden Mutmachliedern wie „Gib mir ein bisschen Sicherheit“ und „Vertraut den neuen Wegen“.
Julian Bauer, Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer und Vorstandsmitglied im Stadtjugendring, eröffnete beim anschließenden Empfang im Martin-Luther-Gemeindehaus den Reigen der Grußworte, indem er die Neuen „herzlich willkommen in unserem Wohnzimmer“ hieß und euphorisch die Evangelische Jugend als „stairway to heaven“ charakterisierte.
Zweiter Bürgermeister Klaus Rehberger bot die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Schweinfurt an, und Renate Käser als Mitglied der Landessynode sprach ihnen die verheißungsvolle Jahreslosung zu: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Besonders wurde Pfarrerin Plößel für die Aufrechterhaltung der Jugendarbeit während der Vakanz gedankt. Sie versprach den Neuen: „Langweilig und leicht wird es sicher nicht werden!“ Jugendarbeit sei allemal Beziehungsarbeit. Vor allem gelte es nun, Liegengebliebenes aufzubereiten und Nachwuchsarbeit zu leisten. Kienle und von Wedel bekundeten in ihrem abschließenden Dankeswort ihre Freude auf gemeinsames Kennenlernen.
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Dekan Oliver Bruckmann nach getaner Einführungsarbeit beim Auszug; links: Dekanatsjugendpfarrerin Grit Plößel |
Die Bracketz-Band stimmte flotte Weisen an, brachte aber auch nachdenkliche Gesangstexte zu Gehör |
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Diakoninnen und Diakon unter sich: Stefanie Kienle (r.) mit Anja Schenk (Schwebheim) und Johannes Hofmann (Bad Kissingen) |
Philosophierte über Gott und die Jugend: Senior Pfr. Dr. Wolfgang Weich im Gespräch mit Katharina von Wedel |
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Allseits voll präsent: Julian Bauer, Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer, mit Ute Lutz vom Dekanatsausschuss und vom Präsidium der Dekanatssynode |
Noch ein Dekanatsjugendreferent: Horst Ackermann (l.), zugleich Leitender CVJM-Sekretär, tauschte sich mit Bürgermeister Klaus Rehberger und Diakoniechef Pfr. Jochen Keßler-Rosa aus; mit dem Rücken zur Kamera: CVJM-Jugendsekretär Christian Lorch |
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