Haare!

Bild des Benutzers Stefan Stauch

Liebe Hörer,

alles neu macht der Mai. In der Natur, wo alles blüht. Und bei uns Menschen. Ab sofort gibt es wieder neue Frisuren. Lang ersehnt von den Damen wie auch den Herren, dürfen unsere Friseure endlich wieder öffnen. Ich bin fro, dass ich gleich Morgen einen Termin ergattern konnte. Bald ist alles wieder in Ordnung mit meiner Haarpracht.

Irgendwie habe ich aber schon den Eindruck, dass durch die Corona-Zeit die lichten Stellen auf meinem Kopf mehr geworden sind. Halb so schlimm, Haare sind eigentlich nichts Anderes als die Restbestände des Fells, das wir einst am ganzen Körper hatten. Stopp: Haare sind doch viel mehr. Sie zeigen, wer wir sind. Sie erzählen Geschichten über uns.

In der Bibel sind Haare ein Symbol für die Kraft Gottes. Man kann dies ganz deutlich bei Jesus sehen. Er wird eigentlich immer mit langen Haaren dargestellt. In dem Titelsong des Musicals „Hair“ singt ein langhaariger junger Mann: „Ging vor 2000 Jahren Jesus nicht auch mit langen Haaren?“ Im Buch des Propheten Jesaja verspricht uns Gott, dass er uns ein Leben lang hält und trägt. Egal, welche Haarfarbe wir dann einmal haben: „Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.“

Jesus selbst sagt einmal etwas ganz Interessantes über unsere Haare: „Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht.“ Wir Menschen haben durchschnittlich 90.000 Haare. Das ändert sich täglich, bei den einen mehr bei den anderen weniger stark. Wir sind Gott so wichtig, dass er weiß, wie viele Haare jeder von uns auf dem Kopf hat.

Wie ich Gott kenne ist es ihm egal, ob wir viele Haare oder nur wenige auf dem Kopf haben. Auch wenn wir merken, dass unsere Haare weniger oder gar grau werden, gilt seine Zusage trotzdem, gerade in diesen Tagen: „Fürchtet euch nicht!“

Ihr Pfarrer Stefan Stauch aus Sennfeld

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