Nachrichtenarchiv für Schweinfurt-West

Die Welt ins Gebet nehmen

31 Jahre Friedensgebet in der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt

"Die Welt ins Gebet nehmen"

Unter diesem Motto versammeln sich in der evangelischen Dreieinigkeitskirche Schweinfurt seit mehr als 30 Jahren Menschen, die für die Bewahrung der Schöpfung und den Frieden in der Welt beten und singen.

Aus diesem Anlass kam der damalige Pfarrer, Dr. Rainer Öchslen, als Initiator des ökumenischen Friedensgebetes zur Jubiläumsveranstaltung. Öchslen ist seit 2007 Beauftragter für interreligiösen Dialog und Islamfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

30 +1 Jahre Beten für den Frieden

Die Dreieinigkeitskirche feiert am 17.8. 19 Uhr das Jubiläum des Friedensgebets mit Pfarrer Dr. Rainer Oechslen und dem Evangelischen Posaunenchor

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

1991 fing alles an: Der damalige Pfarrer der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt, Dr. Rainer Oechslen, und eine Gruppe Ehrenamtlicher luden ein zu einem Friedensgebet am Mittwoch in der Kirche. Die Anlässe damals waren andere als heute, doch die Sorgen waren ähnlich groß: Golfkrieg, Kroatienkrieg, viele andere bewaffnete Auseinandersetzungen gab es damals und gibt es bis heute zu beklagen.

Ein freundlicher, humorvoller und zugewandter Seelsorger

Pfarrer Euclésio Rambo in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Sieben Jahre ist es her, dass Pfarrer Euclésio Rambo mit seiner Frau Dolores aus Brasilien nach Deutschland kam. Im Rahmen eines Pfarrer-Austauschprogramms zwischen beiden Kirchen war er 2015 von seiner Heimatkirche, der Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil (IECLB), nach Schweinfurt entsandt worden und hatte hier seitdem in der Gustav-Adolf-Kirche Schweinfurt und mit einem Teil seines Dienstauftrags in Niederwerrn gewirkt.

Als Beauftragter für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) und für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) war es ihm natürlich eine besondere Ehre, dass seine Verabschiedung ausgerechnet am Tag der Arbeit stattfand. „Der Tag der Arbeit gehört zu dieser Gemeinde!“ betonte er in seiner Predigt die traditionell enge Verbindung zwischen Gustav-Adolf-Kirchengemeinde und kda und wies darauf hin, wie viele Menschen gerade in Brasilien nicht ausreichend für ihre Arbeit bezahlt werden.

Eine unermüdliche Lebensretterin geht

Pfarrerin Eva Loos wurde nach 21 Jahren in der Dreieinigkeitskirche in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Frau Loos hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass Dutzende von Menschen aus akuter Lebensgefahr gerettet wurden und heute anerkannt und mit Perspektive in unserem Land leben können“. Mit diesen Worten bedankt sich Stephan Reichel, der Vorsitzende von matteo – Kirche und Asyl e.V. in einer E-Mail für das unermüdliche Engagement von Pfarrerin Eva Loos, die in einem Gottesdienst am Sonntag nach 21 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Gottes Geist ist kein Couchpotato

Einführung von Maria Aderhold als Dekakanatsjugendreferentin

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

In einem feierlichen und maßgeblich von Jugendlichen mitgestalteten Gottesdienst wurde Maria Aderhold als Dekanatsjugendreferentin in ihr neues Amt eingeführt.

Dekan Oliver Bruckmann betonte in seiner Einführungsansprache die Wichtigkeit von hauptberuflicher Arbeit in der Jugendarbeit. Er bezoge sich auf die These 71 von „Reformation Reloaded“, den Thesen der Evangelischen Jugend: „Wir fordern junge und moderne Hauptberufliche, die der Jugendarbeit neuen Schwung geben und durch ihre Symphatie junge Menschen anregen, sich in der Kirche einbringen.“ Maria Aderhold bringe durch ihre vorherige Tätigkeit im Evangelischen Bildungswerk auch schon gute und wichtige Kontakte mit, die sie sicher in ihrer neuen Aufgabe nutzen könne.

Frau Aderhold wurde für ihre neue Aufgabe gesegnet von der ersten Dekanatsjugendreferentin, Katharina v. Wedel, der LK-Vorsitzenden Lina Spiegel, der Kammer-Vorsitzenden Stefanie Mützel und von ihrem Mann Simon.

Brasilianische Rhythmen und Lieder von Befreiung und Lebensfreude

Konzertabend mit Dorival Ristoff und seiner Gruppe

Schweinfurt, Di. 8. Mai 2018. Gefühlvolle, beschwingte und bisweilen melancholische Klänge erfüllten die gut besuchte Schweinfurter Gustav-Adolf-Kirche beim Konzert am 8. Mai. Der brasilianische Pfarrer Dorival Ristoff, ehemals tätig in der mit uns partnerschaftlich verbundenen Martin-Luther-Gemeinde in Rio de Janeiro, ist kein Unbekannter hier im Dekanat. Manche kamen, um sich von ihm wieder einmal auf eine musikalische Reise mit in sein Heimatland nehmen zu lassen:

PRESSESCHAU: Kirche ins rechte Licht gerückt

Wiedereinweihung der Gustav-Adolf-Kirche Schweinfurt

Schweinfurt, So. 3. Dez. 2017. Eigentlich sieht man es der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche nicht an, dass sie eine „unendliche Geschichte“ hinter sich hat. Dennoch ist sie in neues Licht getaucht. Anlässlich ihrer Wiedereinweihung blickte die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Monika Schwarz zurück. Bereits 2014 seien Kirchenchor und Kirchengang saniert worden, dann aber habe es eine lange Pause gegeben.

Signal der Hoffnung

Musikgruppe Tohil

 

Schweinfurt. Ganz erfüllt ist die Gustav-Adolf-Kirche abends am 16. Mai 2017 von lateinamerikanischen Klängen! Die Musikgruppe Tohil spielt auf. Sie tourt von Mission EineWelt aus durch Bayern und ist anschließend auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin zu hören.

25 Jahre Friedensgebet

mit Spende an die Bahnhofsmission

Schweinfurt, 15. März 2017. Nur einmal soll es in den 25 Jahren ausgefallen sein: das Friedensgebet. Da hatte der Initiator dieser Institution, Pfarrer Dr. Rainer Oechslen, einen Unfall erlitten. Daran erinnert sich jedenfalls die einzige noch in dem Kreis verbliebene Mitbegründerin Li Langen, inzwischen Ehrenmitglied der Dreieinigkeitskirche. „Es ist fester Bestandteil meiner Wochenplanung“, bekundet sie. 25 Jahre seither jeden Mittwoch, 19.00 Uhr, Treff in den dortigen Gemeinderäumen.

Gestorben: Pfarrer Manfred Herbert

Schweinfurt, März 2017. Wenige Tage nach seinem 66. Geburtstag ist Pfarrer i.R. Manfred Herbert am Montag, dem 6. März, nach einer Herz-OP im Klinikum Bad Neustadt verstorben. Fast genau vor drei Jahren, am 23. Februar 2014, war er aus seinem Pfarrdienst in der Schweinfurter Gustav-Adolf-Kirche verabschiedet worden (s.

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