Datum:
Stichwörter:
Jemand, der die Musik nicht hört, hält den für merkwürdig, der dazu tanzt.
Jemand, der Gott nicht kennt, hält den für merkwürdig, der betet.
Manchmal bezeichnen sich Menschen als religiös unmusikalisch. Sie meinen, dass sie es mit dem Glauben erst gar nicht versuchen wollen.
Aber der Glaube hat seine Musik, die durchaus da ist, auch wenn sie nicht jeder hört. Diese Musik hält einen Rhythmus für unser Leben bereit. Sie stillt das Verlangen nach Antworten zum Sinn des Lebens.
Die Musik des Glaubens kann sich einem zum Beispiel in der Bibel aufschließen. Dort geht es um Erfahrungen, die Menschen mit Jesus Christus gemacht haben.
Und dort kann es passieren, dass sie persönlich angesprochen werden. Nehmen Sie ruhig mal wieder eine Bibel in die Hand. Fragen Sie nach dem dreieinigen Gott – auch wenn sie meinen, ihn nicht vernehmen zu können.
Ich habe tatsächlich vor Jahren von einer jungen Frau gelesen, die taub war. Sie konnte keine Musik hören und trotzdem hat sie getanzt. Den Rhythmus der Musik erspürte sie an der Vibration des Lautsprechers.
Ihre Pfarrerin Augustin aus Hammelburg

