Tun und Lassen

Datum: 

20.03.2026

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Eine junge Frau liegt auf einem Sofakissen und lächelt, zufrieden und erfüllt.

„Gott segne unser Tun und unser Lassen."

Diesen Satz spreche ich manchmal im Gottesdienst in einem Gebet und merke: Tun und Lassen gehören zusammen.

Wir sind oft darauf fixiert, was wir alles schaffen und erledigen müssen.

Tun gilt als wichtig, als sichtbar, als greifbar. Aber genauso entscheidend ist auch das Lassen. Nämlich innehalten, Grenzen akzeptieren, etwas bewusst nicht tun.

Beides gehört zum Leben und beides braucht Gottes Segen.

Denn nicht alles, was machbar ist, ist auch gut. Und nicht jedes Nichtstun ist Versagen.

Manchmal entsteht gerade im Lassen auch Raum für neue Gedanken, für Begegnungen und für Gottes leise Stimme.

Heute darf ich handeln und ich darf loslassen. In beiden liegt Gottes gute Hand über meinem Leben.

Handeln und Loslassen. Den rechten Blick für beides wünscht Nadine.