Unter dem Schirm des Höchsten

4. Kunsthandwerk-, Garten- und Töpfermarkt eröffnet

Schweinfurt, 12.07.2008. Der Himmel war tatsächlich stark bewölkt, aber das milde Wetter „hielt“. Schirme konnten in der Tasche bleiben. Die Diakonie hatte am Wochenende des 12./13. Juli zum 4. Kunsthandwerk-, Garten- und Töpfermarkt in den Innenhof-Park des Alten- und Pflegeheims Wilhelm-Löhe-Haus geladen. 39 Aussteller präsentierten ein weit gefächertes Angebot für jede Geldbeutelgröße: handgefertigte Keramik für Haus und Garten, Schmuck, Schnitzwerk und sogar Honig.
Die offizielle Eröffnung des Marktes nahmen Hausleiter Diakon Günter Gundel, der Vorstand des Diakonischen Werkes Schweinfurt Pfr. Jochen Keßler-Rosa und – als Schirmherr – Dekan Oliver Bruckmann vor. Letzterer spannte deshalb tatsächlich einen roten Schirm auf und griff auf die Sentenz aus Psalm 91 zurück: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt ..., der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ Gott sei der eigentliche Schirmherr unseres Lebens, betonte Bruckmann und lobte, dass die Diakonie mitten in der Stadt präsent sei und die Menschen im Löhe-Haus gut aufgehoben und behütet wären. Vor allem aber sei es ein offenes Haus. Die Bewohnerinnen und Bewohner befänden sich „mitten im Leben“ und könnten an gesellschaftlichen Ereignissen teilhaben. „Gott segne uns und unsere Gemeinschaft!“
Neben den obligatorischen Verpflegungsständen gab es im Hausflur eine liebevoll, von Konfirmanden aus Münnerstadt konzipierte Ausstellung über das Leben und Wirken von Pfarrer Wilhelm Löhe, dem (bayerischen) „Vater der Diakonie“. Er wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Seine Vision, dass sozusagen neben jeder Kirche eine Diakoniestation stehen sollte, ist inzwischen nicht nur in Schweinfurt Realität geworden.

 

   
 Selbstredend: Schirmherr Dekan Oliver Bruckmann  Diakonie-Duo: Diakon Günter Gundel und Pfr. Jochen Keßler-Rosa
   
    Idylle inmitten der Stadt: der Innenhof des Wilhelm-Löhe-Hauses         Eine Konfirmandenarbeit: Ausstellung über Pfr. Wilhelm Löhe