Pfarrerin Sandra Strunz als Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt

Bad Kissingen. In einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrerin Sandra Strunz als neue Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt und gesegnet worden. Mit ihr ist das Seelsorgeteam für die Kliniken und Rehaeinrichtungen der Kurstadt wieder komplett.Â
Stellvertretender Dekan Heiko Kuschel hieß die gebürtige Schweinfurterin in ihrem Heimatdekanat willkommen. Nach einer Zeit als Betriebswirtin in München, dem Theologiestudium und einem herausfordernden Probedienst in Großheirath bei Coburg sei sie nun aber auch inhaltlich daheim angekommen, denn die Seelsorge, besonders im Krankenhaus, habe sie schon immer besonders interessiert.
Nach der offiziellen Einführung und Segnung verglich Pfarrerin Strunz in ihrer Predigt das menschliche Leben mit einem Labyrinth. Diese erleben derzeit als Meditationsübung eine neue Beliebtheit. Im Unterschied zum Irrgarten führen sie irgendwann nach vielen Windungen und Kurven letztlich zur Mitte. Geduld und Vertrauen sei da gefragt, wenn der Weg scheinbar wieder weit weg vom Ziel führt – doch im Labyrinth gebe es kein Verirren.
So sei auch das menschliche Leben, so Strunz weiter. Oft unüberschaubar, verwirrend, aber letztlich führe es zu einem sinnvollen Ziel. In der Mitte, am Ziel, begegne uns der Auferstandene. Doch der Weg dahin sei kein leichter. Aber es sei möglich, ihn zu gehen im Vertrauen auf den Zuspruch Gottes: „Ich bin mit dir, wohin du auch gehst“.
So, wie es schon ihr Konfirmationsspruch sagt, den sie vor Jahrzehnten in der Schweinfurter St. Lukaskirche zugesprochen bekam: „Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.“ (Sprüche 16, 9)
Grußworte sprachen unter anderem der stellvertretende Landrat Gotthard Schlereth, Seniorpfarrer Dr. Wolfgang Weich für das Pfarrkollegium, Vertreterinnen und Vertreter der ökumenischen Krankenhausseelsorge sowie Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk für die Kirchengemeinde.Â
Viele blieben gerne im Anschluss noch zum Empfang in der Kirche, um sich auszutauschen und die neue Seelsorgerin willkommen zu heißen.


































