Nachrichtenarchiv für Krankenhausseelsorge

Staunen

Bild des Benutzers Steffen Lübke

Liebe Zuhörerin, lieber Zuhörer,

wann haben Sie eigentlich das letzte Mal so richtig gestaunt? Also so, dass Ihnen regelrecht der Mund offen stehen geblieben ist? Dass Sie ganz gefangen waren von dem Eindruck, der Sie staunen gemacht hat?

Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld

30 Jahre Ökumenische Krankenhaus-Hilfe „Grüne Damen“ im Leopoldina-Krankenhaus

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Seit 30 Jahren gibt es die „Grünen Damen“ - und einen „Grünen Herrn“ - im Leopoldina-Krankenhaus: die ökumenische Krankenhausseelsorge, die aus der Seelsorge der Kirchengemeinde St. Salvator entstand. Grund genug, das Jubiläum mit einem Gottesdienst und einem kleinen Empfang zu feiern.

In der gut besetzten Krankenhauskapelle des „Leo“ betonte Dekan Bruckmann in seiner Predigt, wie zentral die ehrenamtliche Tätigkeit sei. Er verwies auf das Wort Jesu „ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht“ (Mt 25, 36). Die Leidenden und Kranken seien ein Abbild Jesu, der Besuchsdienst daher nicht nur ein Dienst am Nächsten, sondern auch ein Gottes-Dienst. Für vieles habe das Personal naturgemäß keine Zeit. „Welch ein Glück, dass Sie da sind!“

Geschenk des Himmels für einen allzu kurzen Augenblick

Einweihung des Grabfeldes für stillgeborenes Leben

Schweinfurt, Do. 10. Nov.2016. Wenn der Traum von Familie von einem Tag zum anderen zerplatzt! „Kein erlösender Schrei, nur erstarrte Blicke, Leere und Schmerzen, ein Gefühl der Verlassenheit“ - Äußerungen von Eltern über stillgeborenes Leben, ohne Geburtsschrei! Sie verstehen Gott und die Welt nicht mehr und fragen: „Warum dieser sinnlose Tod?“ Nicht alle können in den Fehl- und Totgeborenen, diesen sogenannten „Sternenkindern“, „ein Geschenk des Himmels für einen allzu kurzen Augenblick“ erkennen.

Geborgen in der Erinnerung

Schweinfurt. "Der Tod am Anfang des Lebens trifft die Betroffenen mit voller Wucht, oft unvorbereitet und plötzlich. Alle mit der Erwartung eines Kindes verbundenen Hoffnungen, Wünsche und Träume einer gemeinsamen Zukunft werden jäh zerstört. Das gehört zu den schmerzlichsten Erfahrungen für Eltern. Betroffene müssen lernen, mit diesen Gefühlen von Verzweiflung und Wut, Leere und Dunkelheit, Schuld und Trauer umzugehen. Sie suchen nach Möglichkeiten, den Abschied zu gestalten und sehnen sich nach einem Ort der Trauer und Erinnerung, wo sie sich ihrem Kind nahe fühlen."

Neuer Klinikseelsorger in Bad Kissingen

Pfarrer Steffen Lübke

Bad Kissingen. Nach Weggang von Pfarrerin Claudia Weingärtler zum 1. Okt. 2015 nach Augsburg (s. https://www.schweinfurt-evangelisch.de/inhalt/seelsorge-auf-hoechstem-ni...) wird im Juli Pfarrer Steffen Lübke ihre Nachfolge antreten und die KHS-Stelle übernehmen. Zurzeit ist Pfr. Lübke noch Gemeindepfarrer in Meeder (Dekanatbezirk Region Coburg 2).

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