Nachrichtenarchiv für Diakonisches Werk

Die Suchtberatung bleibt auch während der Corona-Pandemie ein wichtiger Ansprechpartner

Telefonisch und online ist die Beratung weiter möglich.

Krisen gehören für die Beraterinnen und Berater in der Suchtberatung der Diakonie Schweinfurt eigentlich zum Alltag. Immer wieder ist es gerade die scheinbare Ausweglosigkeit einer akuten Krise, häufig begleitet von Gefühlen wie Angst, Ohnmacht und Verzweiflung, die Suchtkranke und ihre Angehörige den Weg in die Beratung finden lassen.

Zeitschriftenspende für Diakonie-Pflegeheime

Lesestoff gegen die Langeweile

Seit vier Wochen dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen inzwischen keine Besuche mehr empfangen. Um die Langeweile etwas zu reduzieren, kam Volker Göbel, Geschäftsbereichsleiter der stationären Altenhilfe für die Diakonie in der Region Main-Rhön, die Idee, Schreibwarenläden um eine Spende von Zeitschriften zu bitten, die sie aktuell nicht verkaufen können. Von Michael Schmitt, Inhaber von Papier Schmitt in Schweinfurt, bekam Göbel die Adresse der Nordbayerischen Presse Vertriebs GmbH & Co.KG.

Videobotschaft von Diakonie-Vorstand Jochen Keßler-Rosa an die Mitarbeitenden

Der Vorstand wendet sich an Mitarbeitende und Öffentlichkeit mit der Forderung nach umfassender medizinischer Betreuung in Pflegeeinrichtungen und mehr.

Pfarrer Jochen Keßler-Rosa, Vorstand des Diakonischen Werks, wendet sich an Mitarbeitende und Öffentlichkeit mit der Forderung nach umfassender medizinischer Betreuung in Pflegeeinrichtungen und mehr:

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie, heute vor allem in den Pflegeheimen und - diensten,

es fällt mir sehr schwer, Sie gerade jetzt nicht ganz unmittelbar in Ihrem Dienst unterstützen zu können - also tue ich es auf meine Weise - ich ergreife Partei und, ehrlich gesagt, mit Wut im Bauch.

Pflegeheime mit ihren Bewohner/innen und Pflegekräften sind etwas Besonderes, nicht nur jetzt, aber gerade auch jetzt.

Hilfe für Unterstützung in sozialen Notlagen

Die sozialen Dienste der Diakonie Schweinfurt haben für soziale Notlagen eine Telefon-Hotline geschaltet.

Die Mobilnummer lautet: 01512 7135608 und ist Mo-Fr von 8:30-16 Uhr erreichbar.

Wir organisieren Hilfen für Menschen,

  • die aufgrund der aktuellen Situation in Notlagen geraten sind.
  • die bei Antragsstellungen Probleme haben, weil Behördenbesuche nicht möglich sind.

Medizinische Fragen, allgemeine Fragen zum Corona-Virus, arbeitsrechtliche Fragen oder Fragen zu Zuschüssen von Geschäftsinhabern und Freiberuflichen können nicht beantwortet werden.

„Ein kleines großes Wunder“

Die sechste Vesperkirche Schweinfurt endete am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Miteinander für Leib und Seele“: Unter diesem Motto hatte die Vesperkirche Schweinfurt auch in diesem Jahr wieder täglich in St. Johannis geöffnet. Jeden Mittag boten die täglich 50 bis 60 ehrenamtlichen Gastgeberinnen und Gastgeber ihren Gästen etwa 400 vollwertige Mahlzeiten, dazu Kaffee und Kuchen für den eher symbolischen Preis von 1,50 €. Denn: Ums Geld soll es nicht vorrangig gehen. Die Gemeinschaft, das gemeinsame Essen, das Willkommensein steht bei der Vesperkirche im Vordergrund.

Nahrung für die Ohren und musikalische Versöhnung der Völker

Der sechste „Ohrenschmaus“ zu Gunsten der Vesperkirche sorgte wieder für eine volle Kirche.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Miteinander für Leib und Seele“ lautet das Motto der Schweinfurter Vesperkirche, die Diakonie und Kirche in diesem Jahr zum sechsten Mal veranstalteten. Und zum sechsten Mal luden Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Dekanat Schweinfurt zu einem ganz besonderen Abend: Beim „Ohrenschmaus“ musizierten sie selbst und führten mit einem kleinen Chor durchaus anspruchsvolle Stücke auf. Der Erlös ging wie jedes Jahr komplett an die Vesperkirche.

„Ohrenschmaus“ zur Unterstützung der Vesperkirche am Donnerstag, 6.2.2020, 19 Uhr

Pfarrerinnen und Pfarrer laden zu einem Benefizkonzert

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Im sechsten Jahr ihres Bestehens ist die Vesperkirche Schweinfurt zu einer festen und beliebten Institution geworden. Täglich werden 400 vollwertige Essen zu einem Preis von 1,50 € ausgegeben. Einen Teil des entstehenden Defizits möchten Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Dekanat wie jedes Jahr durch den „Ohrenschmaus“ abdecken: Ein Benefizkonzert, bei dem sie selbst Musik machen. Geleitet wird der Abend wie jedes Jahr von Kirchenmusikdirektorin Andrea Balzer.

Halbzeit bei der Vesperkiche Schweinfurt

Bessere Abläufe, weniger Wartezeit, hoher Spendenbedarf

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Die sechste Vesperkirche Schweinfurt in der St. Johanniskirche öffnet noch bis zum kommenden Sonntag täglich vom 11:30 bis 14:30. Tag für Tag werden etwa 400 vollwertige Mahlzeiten ausgegeben – für einen eher symbolischen Beitrag von 1,50 € (Kinder 50 Cent).

Durch einige organisatorische Änderungen konnten die Wartezeiten deutlich verkürzt werden. Aber immer noch ist die Vesperkirche ein ganz besonderer Ort der Begegnung: An den Tischen treffen sich Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die sich sonst nie begegnen würden. Auch beim anschließenden Kaffeetrinken ergeben sich gute Gespräche.

„Wir sind vollauf zufrieden mit den Abläufen“, meint Diakonie-Vorstand Jochen Keßler-Rosa. Nur die Spenden könnten etwas höher ausfallen. Denn natürlich sind die Kosten mit dem geringen Beitrag nicht gedeckt. Viele zahlen an der Kasse freiwillig mehr, aber trotzdem: Es fehlen derzeit noch deutlich über 10.000 €, um die diesjährige Vesperkirche zu finanzieren.

Ein Zeichen für Gottes neue Welt

die sechste Vesperkirche Schweinfurt wurde mit einem festlichen Gottesdienst eröffnet.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Mit einem festlichen Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten St. Johanniskirche wurde die mittlerweile sechste Vesperkirche Schweinfurt eröffnet. Diakonie und Kirche arbeiten eng zusammen, um 15 Tage lang jeden Mittag alle, die kommen, zu einem vollwertigen Mittagessen für 1,50 € einzuladen. 50 bis 60 Mitarbeitende sind jeden Tag für dieses außergewöhnliche Ereignis im Einsatz. Am ersten Tag gaben sie 384 Essensportionen aus; erfahrungsgemäß wird die Zahl in den nächsten Tag noch leicht ansteigen.

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