Nachrichtenarchiv für Diakonisches Werk

Jochen Keßler-Rosa offiziell verabschiedet

Viel Wertschätzung und große Dankbarkeit für Diakonie-Vorstand

Nach 30 Jahren an der Spitze des Diakonischen Werkes Schweinfurt scheidet Jochen Keßler-Rosa Ende Juli als Vorsitzender des Vorstands aus. Im Rahmen eines Festaktes mit anschließendem Empfang erfuhr er im Evangelischen Gemeindehaus Schweinfurt von verschiedenen Seiten große Dankbarkeit und Wertschätzung für sein Lebenswerk.

Sommerliche Reise des Diakonischen Werkes mit Bus und Schiff am 6. September

Bild des Benutzers Norbert Holzheid

Es geht wieder an Bord. Endlich geht es wieder los.

Wir freuen uns, die Sommerliche Reise wieder beleben zu können. Wir haben hierfür wieder einmal das Mainschiff „Alte Liebe“ chartern können.

Auf Reisen geht’s am 6. September 2022!

Folgender Tagesablauf ist geplant:

08:00 Uhr    Abfahrt an der TG-Schweinfurt (Weitere Busse fahren in den Dekanatsgemeinden ab)

08:15 Uhr    Abfahrt am Theater der Stadt Schweinfurt

                                   Bitte sind Sie immer etwas früher beim Abfahrtsort

Corona – gemeinsam die Folgen bewältigen

Frühjahrssammlung der Diakonie Bayern für die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit

War es vor der Corona-Krise schon für viele Menschen schwer, finanziell über die Runden zu kommen, ist es seit der Pandemie für viele noch schwieriger geworden. Dies gilt erst recht, wenn es um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht. Geringfügige Beschäftigungen sind weggefallen, bisherige Einkünfte sind in Gefahr oder haben sich verringert. Die Hilfsangebote wie Tafeln, offene Treffs im Stadtteil, Tischgemeinschaften, Vesperkirchen, Beratungsstellen oder Übernachtungsheime waren geschlossen oder für lange Zeit nur eingeschränkt handlungsfähig. Die Folgen der Pandemie werden – trotz weggefallender Corona-Maßnahmen – noch lange spürbar bleiben, und die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) ist in vielen Fällen die erste Ansprechpartnerin für die Betroffenen. Zusätzlich engagieren sich viele KASA-Stellen zunehmend in der Betreuung und Versorgung von Flüchtlingen aus den ukrainischen Kriegsgebieten.

Mit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) unterhalten Kirche und Diakonie in Bayern eine erste Anlaufstelle und bieten schnell und unbürokratisch Beratung, Information, Vermittlung und Unterstützung an, um Menschen zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen. „Auch wenn viele Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nicht mehr notwendig sind wie Lockdowns, Homeschooling oder Kurzarbeit: die Folgen der ersten Wellen sind an vielen Stellen immer noch spürbar – ob das Kinder und Jugendliche sind, die nach Monaten des Homeschooling besondere Unterstützung brauchen oder Familien, deren Kontostand sich von langer Kurzarbeit immer noch nicht erholt hat“, so Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern im Vorfeld der Sammlungswoche. Die wachsende Zahl von Anfragen von Flüchtlingen aus der Ukraine bzw. deren Helfer und Helferinnen aus Bayern stellt die KASA in den letzten Tagen und Wochen vor eine weitere Herausforderung: In immer mehr der derzeit 35 KASA-Beratungsstellen an insgesamt 102 Orten in Bayern suchen Betroffene sowohl Rat als auch praktische Unterstützung.

Tagespflege Euerbach öffnet zum 1. Mai

Anmeldung der Gäste ist ab sofort möglich

Der Betrieb der Tagespflege des Diakonischen Werkes Schweinfurt in Euerbach beginnt zum 1. Mai. Sie wird von Montag bis Freitag von jeweils 8 bis 17 Uhr für bis zu 18 Gäste täglich geöffnet sein. Ein eigener Fahrdienst ermöglicht den Transport am Morgen und gegen Abend auch für Menschen mit Rollstuhl. Während des Tages werden die Gäste von Pflegefachkräften und Betreuungsassistenten mit einem Betreuungsprogramm versorgt, das sich an den individuellen biografischen Fähigkeiten sowie jahreszeitlichen und aktuellen Gegebenheiten orientiert.

Goldenes Kronenkreuz der Diakonie

Helene Eck-Schüler wurde für über 30 Jahre ehrenamtliches Wirken in Diakonie und Kirche geehrt

Im Rahmen des Vesperkirchengottesdienstes am 13. Februar wurde Frau Helene Eck-Schüler für mehr als 30 Jahre ehrenamtliches Engagement in Diakonie und Kirche geehrt.

Ihr Wirken erstreckt sich auf zahlreiche Vereine und Aktivitäten, einige seien hier genannt: Pflegeheim Wilhelm-Löhe-Haus, Bahnhofsmission, Kinder- und Jugendhilfe Haus Marienthal, Tafel Schweinfurt, Kirchenvorstand St. Johannis, Vesperkirche und zahllose Einsätze einfach dann und dort, wo eine helfende Hand gebraucht wurde. Vor allem für ganz persönliche und individuelle Betreuungen ist Frau Eck-Schüler auch weiterhin aktiv.

Carsten Bräumer als Sprecher gewählt

Neues Diakonie-Vorstandsmitglied übernimmt Funktion in Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege

In der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Schweinfurt wurde vergangenen Freitag Diakonie-Vorstand Carsten Bräumer zu deren neuem Sprecher gewählt.
In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege arbeiten die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zusammen. Ihr gemeinsames Ziel ist die Sicherung und Weiterentwicklung der sozialen Arbeit durch gemeinschaftliche Initiativen und sozialpolitische Aktivitäten.  

Insgesamt 26 Jahre lang war Jochen Keßler-Rosa als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft in Schweinfurt tätig und hat auch in dieser Funktion immer wieder kritisch die Stimme für gemeinsame Anliegen erhoben - nicht zuletzt im Offenen Brief zur Einrichtungsbezogenen Impfpflicht vergangenen Dezember. Für diese langjährige engagierte Arbeit wurde Keßler-Rosa ausdrücklich gedankt.

Dem „Gerücht Gottes“ Raum geben – durch Diakonie für die Menschen

Carsten Bräumer ist neues Vorstandsmitglied der Diakonie Schweinfurt – Jochen Keßler-Rosa wurde zum 1.3. als Pfarrer entpflichtet, bleibt aber bis Ende Juli im Vorstand.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

In einem festlichen Gottesdienst in der Schweinfurter St. Johanniskirche wurde Pfarrer Carsten Bräumer als neues Mitglied im Vorstand des Diakonischen Werks Schweinfurt e.V. eingeführt. In einer Übergangszeit bis Juli wird er nach und nach die Aufgaben von Pfarrer Jochen Keßler-Rosa übernehmen, der dieses Amt 30 Jahre lang innehatte.

Klaus Eckhardt, 1. Vorsitzender des Verwaltungsrats, betonte die zentrale Rolle der Diakonie als „Lebensäußerung der Kirche“. Sie richte sich an alle Menschen unabhängig von Religion, Geschlecht, Herkunft oder Alter.

Begleitung und Beratung für Mitarbeitende der Diakonie

Pfarrer Markus Vaupel ist unabhängiger und vertraulicher Ansprechpartner

Begleitung und Beratung: In manchen Lebenssituationen ist es gut, einen Wegbegleiter, ein Gegenüber zu haben: Einen Menschen, der zuhört, mit dem man reden kann, der da ist. Einen Menschen, dem ich mich anvertrauen kann. Einen Menschen, bei dem ich weiß, dass ich mich unbeschwert öffnen kann und nichts nach außen dringt. Eine Anlaufstelle für berufliche und private Belange.

Das Diakonische Werk Schweinfurt ermöglicht seinen Mitarbeitenden auf allen Ebenen ein Gespräch mit Pfarrer Markus Vaupel als Vertrauensperson. Er ist in dieser Funktion unabhängig und die Gespräche sind zu 100 % vertraulich. Kontakt kann gerne auch während der Arbeitszeit aufgenommen werden.

Diakonisches Werk Schweinfurt: Impf-Pflicht nur im Gesundheitswesen ist "mutlos"

In einer Pressemitteilung kritisieren die Vorstände des Diakonischen Werks die beschlossene Impf-Pflicht im Gesundheitswesen als "mutlos" und "unsolidarisch". Es brauche eine allgemeine Impf-Pflicht.

Presseerklärung zur Impf-Pflicht im Gesundheitswesen

Die ganze Mutlosigkeit der Corona-Politik zeigt sich für uns im Beschluss zur Impf-Pflicht, die auf das Gesundheitswesen beschränkt ist. Die Diakonie Schweinfurt plädiert unter den gegebenen Umständen klar für eine allgemeine Impf-Pflicht. Natürlich birgt im Gesundheitswesen die Ansteckungsgefahr das größte Risiko, auch wenn gerade da auch die intensivsten Hygienemaßnahmen angewendet werden. Aber das ganze Ausmaß der fehlenden echten Solidarität und des fehlenden echten Respekts vor der Leistung der im Gesundheitswesen tätigen Menschen zeigt sich daran, dass die Bereitschaft und der Mut zu einer allgemeinen Impf-Pflicht fehlt. Was uns fehlt, ist das Verständnis dafür!

Großer Schritt zur Mobilitätswende in der Diakonie

Diakoniestationen fahren mit 21 neuen E-Autos

Die Diakonie Schweinfurt und Kitzingen beginnt in der häuslichen Pflege mit 21 neuen Fahrzeugen der Marke SEAT die Umstellung ihrer Flotte von insgesamt über 100 Fahrzeugen in der Region auf E-Autos. Lange wurde geplant und gerechnet, recherchiert und getestet, nun konnten die Kleinwagen mit Leasingverträgen übernommen werden. Zehn Fahrzeuge sind in der Diakoniestation Schweinfurt-Stadt im Einsatz, sieben sind es in der Diakoniestation Kitzingen und vier kleine Flitzer sind für Niederwerrn vorgesehen.

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