Mittagsandachten

Andacht in Zeiten der Corona-Krise: Jeden Sonntag und Mittwoch um 12 Uhr zum Mittagsläuten neu. Die aktuelle Andacht auch telefonisch anhören unter 09721-3701193
Am Sonntagmorgen finden Sie außerdem nach Möglichkeit eine oder mehrere Sonntagsgottesdienste oder Andachten aus dem Dekanat.

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09.05.2020

Alles hat seine Zeit

Mittagsandacht für den 9.5. 20

Alles hat seine Zeit


 

Liebe Zuhörer/innen!

Zur Zeit hat immer noch „Abstand halten“ seine Zeit, und das schon seit Wochen! Wir wissen auch nicht, wie lange noch….Bei manchen liegen die Nerven blank und die Ungeduld wächst.

Was macht dieses „Abstand halten“ mit uns Menschen? So hat mich vor kurzem eine Freundin gefragt. Sehen wir in dem anderen eine Gefahr? – Das ist ja teilweise auch so. „Abstand halten“ aus Rücksicht und Liebe fällt mir oft schwer. Aber aus diesem Grund tue ich es.

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Donate Molinari
08.05.2020

markierung einer wende

Was Ernst Jandl in seinem Gedicht mit dem hoffnungsvollen Wort Mai markiert, weist auf das Jubiläum heute hin. Heute vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endet der 2. Weltkrieg zumindest in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Was in diesem Krieg geschehen ist, ist mit normalen menschlichen Maßstäben kaum zu begreifen. Warum sind friedliche Bürger, die kaum einer Fliege etwas zuleide tun könnten, plötzlich bereit zu töten?

Mein Großvater kämpfte in den entsetzlichen Schlachten um Stalingrad mit. Er starb entkräftet auf dem Gefangenentransport weg von dort.

Haben wir daraus gelernt? Oder hat der Philosoph Hegel recht, der meint, das einzige, was man aus der Geschichte lernen kann, ist, „daß Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.“

Dabei kann jeder auf das Wort von Jesus hören:

Wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.

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Bernhard Vocke
07.05.2020

Mit den Augen meiner Kindheit - Ich richte mich neu aus

eine Auszeit – in unserer schnelllebigen Zeit wünschen wir uns doch genau das – eine Auszeit. Wie oft habe ich mir gedacht, dass ich nach dem Urlaub eigentlich noch einmal Urlaub vom Urlaub bräuchte.

Und jetzt wurden wir einfach entschleunigt. Es war nicht meine Wahl. Es war nicht meine Entscheidung. Es wurde mir einfach übergestülpt. Von heute auf morgen keine Schule mehr, von heute auf morgen keine sozialen Kontakte mehr, außer denen im eigenen Haus.

Wir dankbar bin ich für jeden einzelnen Mitbewohner in meinem Haushalt. Wie dankbar bin ich für meinen Garten, für die modernen Kommunikationsmöglichkeiten, die wir heute haben, um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. Sie sogar sehen zu können per Videochat, auch über Kontinente hinweg oder eben nur ein paar Kilometer.

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Michaela Lynes
06.05.2020

Was ihr gehört

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Jörg Neukirchner
05.05.2020

Haare!

Liebe Hörer,

alles neu macht der Mai. In der Natur, wo alles blüht. Und bei uns Menschen. Ab sofort gibt es wieder neue Frisuren. Lang ersehnt von den Damen wie auch den Herren, dürfen unsere Friseure endlich wieder öffnen. Ich bin fro, dass ich gleich Morgen einen Termin ergattern konnte. Bald ist alles wieder in Ordnung mit meiner Haarpracht.

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Stefan Stauch
04.05.2020

Gottes Wunder an den Menschenkindern

Liebe Zuhörende,

der Losungstext für den heutigen Montag steht im Psalm 107:

Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut.

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Wolfgang Weich
03.05.2020

Schmetterling sein, nicht Raupe

Bilder, die bewegen: In Spanien durften Anfang der Woche alle Kinder zum ersten Mal nach 42 Tagen für eine Stunde mit einem Erwachsenen das Haus verlassen. Man konnte lachende, spielende, ausgelassen tobende Kinder auf den Straßen sehen. Auch bei uns in Deutschland wurden nun die Ausgangsbeschränkungen gelockert. Es mag bei uns nicht so spektakulär wie in Spanien gewesen sein, dennoch war es ein schönes Gefühl, als unter strengen Sicherheitsvorschriften die Geschäfte, die Museen endlich wieder öffneten. Die Normalität hält Einzug: wenn endlich wieder in Geschäften eingekauft werden kann, wenn man einen lieben Bekannten treffen kann, wenn wir sehen, wie das „Leben“ in den Straßen zunimmt. Man spürt nach diesem „Coronawinter“, wie es langsam Frühling wird und etwas Neues beginnt.

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Sigrid Ullmann
02.05.2020

Motivation an grauen Tagen

Sie sind ziemlich unterschiedlich, die Tage, im Moment, erlebe ich.

Mal gut, meine Stimmung – und dann auch wieder total abgedämpft. Man hängt irgendwie so „in der Luft“. Keine wirklich tragfähigen langfristigen Ansagen. Aber klar, wer sollte sie denn machen können, so eine Situation wie jetzt gab es ja noch nie und es ist ein ständiges Weitertasten.

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Gisela Bruckmann
01.05.2020

Der Kämpfer ist ein Kind

 
Liebe Schwestern, liebe Brüder,
 
wie fühlt man sich in einer Zeit, in der es so viele Unsicherheiten gibt?
 
Behalte ich meine Arbeit?
Schaffen wir das mit dem weniger an Geld?
Bleiben wir gesund?
Wie lange dauert das alles noch?
Wann kann ich meine geliebten Menchen wieder, die nicht bei mir wohnen, wieder in die Arme schließen?
Wie wird unsere Welt aussehen - nach Corona?
 
Ofter habe ich auch diese Gedanken. Und wenn ich zu lange bei diesen Gedanken verweile, dann fühle ich mich machtlos, klein, umhergebeutelt.
 

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Michaela Lynes
30.04.2020

Zweifeln und Glauben

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen

 

Liebe Gemeinde,

 

glauben sie immer alles, was sie hören?

Gerade in den jetzigen Tagen hören wir viel über den Corona-Virus.

Da gibt es durchaus auch widersprüchliche Aussagen.

Manch einer stellt sich dann schon die Frage was er glauben soll.

 

Und auch sonst geht es uns immer wieder so im Leben.

Wir leben in einer Gesellschaft in der wir, wenn wir wollen, sehr schnell an Informationen kommen.

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Marc Leistner

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