Dezember 2019

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12.12.2019 Die gute Seele des Evangelischen Frauenbunds

Heike Gröner wurde nach 25 Jahren Vorsitz für ihre langjährige Arbeit geehrt und zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Eine Ära ist zu Ende gegangen: Nach über einem Vierteljahrhundert hatte Heike Gröner vor kurzem den Vorsitz des Evangelischen Frauenbunds Schweinfurt e.V. abgegeben. Bei einer Adventsfeier im voll besetzten Evangelischen Gemeindehaus begrüßte Übergangsvorsitzender Pfarrer Jochen Keßler-Rosa die Gäste, insbesondere natürlich Heike Gröner und ihren Mann Rolf, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Berufsmäßigen Stadtrat Jürgen Montag sowie aus dem Landesvorstand des Deutschen Evangelischen Frauenbunds Geschäftsführerin Katharina Geiger.

Dekan Oliver Bruckmann dankte Frau Gröner für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menschen und den Verein, den sie mit etwa 1000 Mitgliedern groß gemacht habe. Sie habe, zusammen mit anderen, Treffpunkte und Veranstaltungen geknüpft, Gemeinschaft organisiert und vieles mehr für Frauen und deren Familien, für Spätaussiedlerinnen und Menschen, die aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt zu uns kamen. Sie habe geholfen bei der Wohnungssuche, bei Sprachkursen und Ämtergängen. Dabei habe sie den menschenfreundlichen Gott durch ihre Taten verkündigt und erfahrbar gemacht. Für all diese Arbeit sei es angemessen, dass die Mitgliederversammlung sie zur Ehrenvorsitzenden des Frauenbundes ernannt habe.

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Artikel Dekan Oliver Bruckmann, Ehrung, Evangelischer Frauenbund, Heike Gröner, Pfr. Jochen Keßler-Rosa, Evangelischer Frauenbund
06.12.2019 Ende der Zeiten

Guten Morgen liebe Hörerinnen und Hörer, 

Advent ist auch eine Zeit der Vorbereitung. Nein, ich meine jetzt nicht Plätzchenbacken, Wohnung aufräumen, Weihnachtsgrüße verschicken, Einladungen machen. 
Nein, ich meine jetzt eine persönliche, innere Vorbereitung. 

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Wort in den Tag Advent, Ankunft, Ende, Vorbereitung
05.12.2019 Lebensbegleiter

Liebe Hörerinnen und Hörer,

 

in dieser Zeit des Advents finden wir vermehrt auch die sogenannten Boten Gottes, die Engel, in allen Variationen, aus Plastik, aus Ton, als Bild, zum hinhängen, zum aufkleben.

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Wort in den Tag Advent, Engel, Schutz, Vertrauen
04.12.2019 Mache den Raum deines Zeltes weit!

Die Sankt-Lukas-Kirche in Schweinfurt wurde 50 Jahre alt.

Ein ungewöhnlicher und imposanter Bau prägt nun bereits seit einem halben Jahrhundert den damals neuen Stadtteil am Hochfeld. Eine Zeit des Aufbruchs und der Experimentierfreudigkeit schlug sich auch in der Gestaltung nieder: Auf einem großen Block versammeln sich die Gemeinderäume um das riesige Zeltdach, in dessen Spitze der Gottesdienstraum untergebracht ist. Die Glocken dagegen, sonst immer ganz oben, befinden sich unter dem gesamten Komplex und schallen durch ein Gitter in den Ort.

50 Jahre – ein Grund für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, mit dem Kirchweih-Gottesdienst am 1. Advent ein ganzes Jubiläumsjahr einzuläuten.

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Artikel Jubiläum, Kirchenjubiläum, Kirchweih, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Pfrin. Sigrid Ullmann, Schweinfurt-St. Lukas
04.12.2019 Den Weg finden

Liebe Hörerinnen und Hörer, 

Advent, Zeit den Weg für mich zu finden.

Eine Wandergruppe in den Bergen. Touristen mit Halbschuhen und Sandalen. Es wird Abend. Nebel setzt ein. Der Weg durch ein Geröllfeld ist kaum mehr zu erkennen.

Unruhe und Angst. Sie gehen weiter, wissen aber nicht genau wohin.

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Wort in den Tag Advent, Licht, Orientierung, Wandergruppe
03.12.2019 Zeit der Erwartung

Guten Morgen liebe Hörerinnen und Hörer,

Advent, Zeit der Erwartung.

Einen Text aus einem Kalenderblatt möchte ich ihnen heute wiedergeben:

 

...du wirst kommen Herr

wenn wir gerade beschäftigt sind und glauben jetzt keine Zeit zu haben,

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Wort in den Tag Advent, Erwartung, Sorgen, Vertrauen
03.12.2019 In mich gehen

Liebe Hörerinnen und Hörer, 

Advent –Zeit der Erwartung – Zeit um Ruhe zu finden – Zeit für sich selber.

Ich denke, hier werden mir manche widersprechen. Adventszeit, Zeit der Ruhe? Jetzt beginnt in den Familien erst die Hektik. Geschenke, Weihnachtsvorbereitungen. Was essen wir. Wen besuchen wir, was erwartet uns an Arbeit?

Ja, sie haben recht. 

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Wort in den Tag Advent, Hektik, Ruhe, Zeit
01.12.2019 Gottes Geist ist kein Couchpotato

Einführung von Maria Aderhold als Dekakanatsjugendreferentin

In einem feierlichen und maßgeblich von Jugendlichen mitgestalteten Gottesdienst wurde Maria Aderhold als Dekanatsjugendreferentin in ihr neues Amt eingeführt.

Dekan Oliver Bruckmann betonte in seiner Einführungsansprache die Wichtigkeit von hauptberuflicher Arbeit in der Jugendarbeit. Er bezoge sich auf die These 71 von „Reformation Reloaded“, den Thesen der Evangelischen Jugend: „Wir fordern junge und moderne Hauptberufliche, die der Jugendarbeit neuen Schwung geben und durch ihre Symphatie junge Menschen anregen, sich in der Kirche einbringen.“ Maria Aderhold bringe durch ihre vorherige Tätigkeit im Evangelischen Bildungswerk auch schon gute und wichtige Kontakte mit, die sie sicher in ihrer neuen Aufgabe nutzen könne.

Frau Aderhold wurde für ihre neue Aufgabe gesegnet von der ersten Dekanatsjugendreferentin, Katharina v. Wedel, der LK-Vorsitzenden Lina Spiegel, der Kammer-Vorsitzenden Stefanie Mützel und von ihrem Mann Simon.

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Artikel Einführung, Evangelische Jugend, Maria Aderhold, Evangelische Jugend, Schweinfurt-Gustav-Adolf-Kirche
01.12.2019 Schöpfung - not for sale

Der 31. Dekanatsfrauentag am 16. November im Senntrum beschäftigte sich mit unserer Verantwortung für die Schöpfung.

Die neuen Dekanatsfrauenbeauftragten Ulrike Reckenberger, Heike Sporer und Heide Adler stellten sich zuerst einmal den ca. 70 Frauen und auch einigen Männern vor.
Nach einer Programmvorschau erteilten sie der Referentin Pfarrerin Gisela Voltz aus Nürnberg das Wort. "Schöpfung - not for sale", das Jahresmotto der Mission eine Welt, war auch als Thema des Dekanatsfrauentages gewählt worden.

Mit ihrem Impulsreferat machte Frau Voltz klar, welche negativen Auswirkungen unser Konsumverhalten hat. Die Industrienationen würden viel zu viele Ressourcen verbrauchen, stellte sie fest. Dass dies nur auf Kosten der ärmeren Länder und zukünftiger Generationen funktioniere, sollte uns allen klar sein.

Ein deutliches Zeichen unserer Verschwendung sei der sogenannte Earth Overshoot Day, der Welterschöpfungstag. Das Ressourcen-Budget für dieses Jahr war bereits am 29. Juli aufgebraucht. Bis dahin hat die Menschheit so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Im vergangenen Jahr stand der Earth Overshoot Day noch drei Tage später im Kalender. Der deutsche Overshoot Day war bereits am 3. Mai. Mehr als drei Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau Deutschlands leben würde, mahnte die Referentin.

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