ältere Berichte aus dem Dekanat

Das hässlichste Weihnachts-Outfit im Gottesdienst

Der zweite Jugendgottesdienst "heiße Theke - heiße Themen" in der Gustav-Adolf-Kirche stand ganz im Zeichen des nahenden Weihnachtsfestes.

Bild des Benutzers Maria Aderhold

Ein ungewöhnliches Bild bot sich abends am 4. Advent in der Gustav-Adolf-Kirche. Die Gottesdienst-Besucher:innen waren mit roten Nikolausmützen, glitzernden Rentier-Geweihen, flauschigen Weihnachtspullis und weiteren wahlweise leuchtenden, blinkenden oder klingenden Weihnachtsaccessoires ausgestattet.

Anlass war der zweite Jugendgottesdienst „Heiße Theke – Heiße Themen“. Er fand unter dem Motto „Weihnachten“ statt und die rund 60 Besucher:innen waren dem Aufruf gefolgt, sich in ihr „ugly christmas outfit“ (übersetzt: hässliches Weihnachtskostüm) zu werfen. Die Sieger:innen bei dem Wettbewerb um das beste „ugly christmas outfit“ wurden mit entsprechendem Applaus und anerkennendem Geschmunzel gewürdigt. Immerhin hatten sie in den Kategorien „Flauschigkeit, Nutzen, Ugly Faktor und Motiv“ die meisten Punkte der Anwesenden erhalten.

MOVE: Konfi-Arbeit in der Stadt Schweinfurt

ein Bericht vom ersten "Konfi-Wochenende" des Kurskonzepts "MOVE"

Bild des Benutzers Johannes Michalik

Seit diesem Herbst gibt es in der Region Schweinfurt Stadt drei verschiedene Kursmodelle für die Konfirmand:innen. Der Konfikurs „MOVE“ unter der Leitung von Johannes Michalik setzt dabei auf ein Event-Konzept. Der Kurs besteht aus vier „Action-Samstagen“, die an verschiedenen, vorher geheimen, Treffpunkten stattfinden, sowie zwei Konfi-Wochenend-Freizeiten.

Die erste Freizeit fand vom 11.11.2022 bis zum 13.11.2022 statt. 28 Teilnehmende konnten mit 10 Teamer:innen und einem 3-köpfigen Küchenteam ein Wochenende bei guter Gemeinschaft im Naturerlebnishaus Saalegrund genießen.

100 Ausgaben "evangelisch in schweinfurt"

Der gemeinsame Gemeindebrief der Schweinfurter Innenstadt-Gemeinden feiert die 100. Ausgabe. Ein kleiner Rück- und Ausblick.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Im Juni 2009 lag sie auf einmal in den Schweinfurter Briefkästen und auch in manchen Geschäften: Die allererste Ausgabe von „evangelisch in schweinfurt“, ja, klein geschrieben. „Das lila Heft“, sagen heute viele, denn mit seiner markanten Umschlagfarbe und dem ungewöhnlichen Format ist „evis“, wie wir es intern abkürzen, eine auffällige Erscheinung und sticht aus den üblichen Publikationen heraus.

Nicht alle, aber ein Großteil der Innenstadt-Gemeinden hatten sich zusammengetan zu einem gemeinsamen Gemeindebrief. Auflage anfangs damals 8000 Exemplare. Ein professionelles Erscheinungsbild, ein gemeinsames Redaktionssystem, das extra für „evis“ programmiert wurde und in das alle Gemeinden ihre Texte und Bilder eingeben konnten.

Zunächst erschien „evis“ mit zehn Ausgaben pro Jahr (Doppelausgaben im Sommer und zum Jahreswechsel), seit 2014 gibt es sechs Ausgaben. Ursprünglich gestaltet von Marion Beck-Winkler aus Obereisenheim, wird „evangelisch in schweinfurt“ nun schon seit der Ausgabe 46, Dezember/Januar 2014, von der Werbeagentur Gisela Fassnacht in Gochsheim layoutet und seit Ausgabe 3 von Kraus print und media in Wülfershausen gedruckt. Die hohe Qualität wäre kaum möglich ohne die Unterstützung unserer teils langjährigen Anzeigenkunden, die einen Teil der Kosten auffangen. Dafür herzlichen Dank!

Eine begnadete Netzwerkerin in der Arbeitswelt geht in den Ruhestand

Sozialsekretärin Evi Pohl wurde nach 31 Jahren verabschiedet

Sozialsekretärin Evi Pohl geht nach 21 Jahren Tätigkeit für den kda Bayern im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg in den Ruhestand. „Sie waren eine begnadete Netzwerkerin und pflegte regelmäßige Kontakte zu großen und kleinen Betrieben in der Region Schweinfurt und weit darüber hinaus, die unsere Kirche ohne Sie nicht gehabt hätte.“ Mit diesen Worten würdigte der Leiter des kda Bayern, Pfarrer Dr. Johannes Rehm, den Einsatz von Evi Pohl bei einem gutbesuchten Gottesdienst in der Schweinfurter Gustav-Adolf-Kirche am Freitag, dem 4. November.

Das Evang.-Luth. Dekanat Schweinfurt stellt sich neu auf

Stärkere Zusammenarbeit in den Regionen mit einem klaren Schwerpunkt auf der Jugendarbeit

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

In Zukunft werden die evangelischen Kirchengemeinden regional deutlich stärker zusammenarbeiten. In jeder Region wird es außerdem eine hauptamtliche Stelle geben, die für die Jugendarbeit in allen Gemeinden zuständig ist.

Das sind die wesentlichen Punkte des neuen Stellenkonzepts für den Dekanatsbezirk, das Dekan Oliver Bruckmann der Dekanatssynode, dem „Kirchenparlament“ des Dekanatsbezirks, am vergangenen Wochenende vorstellte.

Der Dekanatsbezirk Schweinfurt mit seinen 27 Kirchengemeinden wird in Zukunft mit vier hauptberuflichen Stellen weniger auskommen müssen. 34,5 Stellen für verschiedene Berufsgruppen stehen für die Gemeindearbeit, Kirchenmusik und dekanatsweite Arbeit noch zur Verfügung. Eine wichtige Neuerung, die für Flexibilität sorgt: Pfarrstellen können beispielsweise mit einer Diakonin oder einem Religionspädagogen besetzt werden und umgekehrt.

In jahrelangen Beratungen der betroffenen Kirchenvorstände haben sich regionale Verbünde herauskristallisiert, die zukünftig eng zusammenarbeiten werden. Die meisten Kirchengemeinden werden sich mit mehreren anderen zu sogenannten „Pfarreien“ zusammenschließen. Die Gemeinden bleiben dabei zwar rechtlich selbständig, solange sie einen eigenen Kirchenvorstand aufstellen können. Es gibt dann aber nur noch eine zentrale Verwaltung in einem Pfarramt, was viele Abläufe vereinfacht.

25 Jahre segensreich in Schweinfurt

Diakon Norbert Holzheid feierte Dienstjubiläum in St. Johannis Schweinfurt

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Vor einem Vierteljahrhundert kam Diakon Norbert Holzheid zusammen mit seiner Familie nach Schweinfurt. Nun wurde er in einem Gottesdienst in der außergewöhnlich gut gefüllten St. Johanniskirche für seinen Dienst geehrt und gemeinsam mit seiner Frau Christa gesegnet. Viele, die ihm in diesem langen Zeitraum begegnet waren und in einem seiner vielen Tätigkeitsfelder mit ihm zusammengearbeitet hatten, waren gekommen. Auch für die deutlich gewachsene Familie waren gleich mehrere Bänke reserviert.

Aktion: "Nazis aus der Stadt kehren"

Freunde von "Schweinfurt ist bunt" e.V. ruft auf zu einer Demonstration gegen die Parteizentrale des rechtsextremen "III. Wegs" in Oberndorf am Samstag, 29.10, 11 Uhr

Kein Platz für Nazis!
Wir kehren Faschismus aus unserer Stadt

„Schweinfurt ist bunt“ ruft zur Aktion gegen „Parteizentrale des rechtsextremen III. Weg“ auf.

Die rechtsextreme Partei „Der III. Weg“, die Nachfolgeorganisation des sogenannten „Freien Netz Süd“, will in Oberndorf eine „Parteizentrale“ eröffnen. Diese Gebäude soll so nicht nur Treffpunkt von Nazis werden. Nach eigenen Angaben versuchen sie dort Angebote zu schaffen, die nichts anderes sind als Tarnung für ihre Aktivitäten mit dem Ziel, unsere Demokratie zu gefährden.

Wechsel in Lukas Schweinfurt

Pfarrerin Sigrid Ullmann geht in den Schuldienst – Pfarrer Mulugeta Giragn Aga installiert

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Nach vier Jahren in der Kirchengemeinde St. Lukas Schweinfurt wechselte Pfarrerin Sigrid Ullmann zum 1. September in den Schuldienst. Sie unterrichtet nun an verschiedenen weiterführenden Schulen in der Stadt. In einem Gottesdienst wurde sie feierlich verabschiedet. Ihr Kollege Pfarrer Mulugeta Giragn Aga, der gemeinsam mit ihr in der großen Kirchengemeinde gearbeitet hatte, wurde zum Ende seines Probedienstes offiziell installiert.

In ihrer letzten Predigt an ihrer alten Wirkungsstätte thematisierte Pfarrerin Ullmann die vielen Veränderungen, die derzeit in den Kirchengemeinden anstehen: Umstrukturierungen, Kürzungen und gleichzeitig auch neue Konzepte. Sie forderte dazu auf, auch einfach mal dankbar zu sein und zu genießen, was da ist. „Ich denke gern an die Zeit in dieser Gemeinde zurück“.
Dekan Bruckmann dankte ihr für die Dienste, die auch über den Gemeindedienst hinausgingen. So war sie Mitglied in der Gottesdienst-Steuerungsgruppe, die bereits seit Jahren an einem gemeinsamen Gottesdienst-Konzept für die Innenstadt-Gemeinden arbeitet. Ihre Auslegungen der Wochensprüche, die sie seit Beginn der Pandemie schrieb und regelmäßig auch per Email verschickte, wurden von vielen gern gelesen.

Frech und wild und wundervoll: „Kirche kunterbunt“ im Dekanat Schweinfurt

Ein Aktions-Vormittag für Familien und alle Generationen am 3. Oktober in Sennfeld

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Kirche kunterbunt“: Ein neues Format von Kirche für alle im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Schweinfurt und darüber hinaus startet am 3. Oktober von 10 bis 14 Uhr im Senntrum Sennfeld, Hauptstr. 6, direkt neben der Kirche.

Eine Kirche, in die auch Rabe Socke oder Findus mit Petterson gerne gehen würden, das ist Kirche Kunterbunt. Hier werden alle Generationen und vor allem junge Familien angesprochen. Es ist kein Familiengottesdienst, bei dem man stillsitzen muss. Es ist ein Aktionsvormittag. An verschiedenen Stationen können Jung und Alt gemeinsam basteln, Experimente machen, werken und spielen.

In der Feierzeit wird eine biblische Geschichte oder ein christliches Thema kunterbunt und lebendig für Erwachsene und Kinder betrachtet. Dazu gibt es Lieder zum Mitsingen und Mittanzen und vieles mehr.

Wichtig ist außerdem die Zeit für Gemeinschaft bei gutem Essen. Kirche Kunterbunt lebt Gastfreundschaft, ist generationenübergreifend, gibt Raum für Kreativität und will einen Zugang zum Glauben ermöglichen.

Sommerliche Reise mit Bus und Schiff

Beliebtes Fahrtenprogramm der Diakonie Schweinfurt ist wieder möglich

Bereits seit über 50 Jahren gibt es die „Sommerliche Reise“ als Angebot des Diakonischen Werkes Schweinfurt für Seniorinnen und Senioren in den Kirchengemeinden im Dekanat Schweinfurt. Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause war es im September nun wieder soweit und es machten sich 80 Teilnehmende, die zunächst in den einzelnen Gemeinden abgeholt wurden, auf den Weg. Begleitet wurden sie wie gewohnt von Diakon Norbert Holzheid sowie Reiseleiter:innen und Vorstand der Diakonie Schweinfurt.

Die Welt ins Gebet nehmen

31 Jahre Friedensgebet in der Dreieinigkeitskirche Schweinfurt

"Die Welt ins Gebet nehmen"

Unter diesem Motto versammeln sich in der evangelischen Dreieinigkeitskirche Schweinfurt seit mehr als 30 Jahren Menschen, die für die Bewahrung der Schöpfung und den Frieden in der Welt beten und singen.

Aus diesem Anlass kam der damalige Pfarrer, Dr. Rainer Öchslen, als Initiator des ökumenischen Friedensgebetes zur Jubiläumsveranstaltung. Öchslen ist seit 2007 Beauftragter für interreligiösen Dialog und Islamfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

„Vergnügt, erlöst, befreit“ - Ökumenischer Gottesdienst auf dem Kessler Field für ukrainische Kinder

350 € für den Sozialdienst katholischer Frauen zur Hausaufgabenbetreuung im Kinderhaus Ledward

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Im Rahmen des Schweinfurter Kultursommers luden katholische und evangelische Kirche gemeinsam zum ökumenischen Open-Air-Gottesdienst auf dem Kessler Field ein, unter freiem Himmel einen fröhlichen und befreienden Gottesdienst zu feiern. Gestaltet wurde der Gottesdienst von der Band Funtasy, Pastoralreferentin Raphaela Holzinger und von Pfarrer Heiko Kuschel. Dabei wurden die Besucher des ökumenischen Open-Air-Gottesdiensts aufgerufen für die Ukrainehilfe zu spenden. Der Aufruf zur Spende fiel auf fruchtbaren Boden. Es kamen 350 € zusammen.

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