ältere Berichte aus dem Dekanat

Wagenkirche: Kirche unterwegs seit 11 Jahren

Nach einer längeren Pause ist die Wagenkirche nun wieder in der Schweinfurter Fußgängerzone zu finden.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in der Eisdiele oder stehen an der roten Ampel ... und plötzlich kommt eine Kirche vorbei!

Zwei Männer ziehen das nicht gerade kleine Gefährt freundlich grüßend durch die Fußgängerzone, kommen mit den Leuten ins Gespräch, geben kleine Impulse fürs Wochenende – manchmal nachdenklich, manchmal lustig. Da kann es schon passieren, dass Sie zu Beginn der Fastenzeit ein Stück Schokolade aus dem Adventskalender bekommen – warum? Die Auflösung gibt’s dann natürlich im Gespräch.

Ein fröhlicher Rhythmusgeber für die Kirchengemeinden

Diakon Maximilian Hubmann ist neuer stellvertretender Leiter des Kirchengemeindeamts Schweinfurt

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Häufig sind die Büros der Leitungspersonen in Firmen und Einrichtungen ja ganz oben. Diakon Maximilian Hubmann dagegen residiert – derzeit noch – in einem geteilten Büro im Keller des evangelischen Kirchengemeindeamts in der Friedenstraße Schweinfurt, mitten in der Bauabteilung.

„Das ist super, denn so lerne ich gleich, wie die Menschen hier arbeiten und was sie bewegt“, meint der 32jährige fröhlich. Er möchte erst einmal in seinem neuen Leitungsamt ankommen, wahrnehmen, was den Kolleginnen und Kollegen wichtig ist. Dass sein Name im aktuellen Büro nicht an der Tür steht, stört ihn wenig – im Obergeschoss steht das vorgesehene Büro parat, wenn es an der Zeit ist.

Als stellvertretender Leiter des Kirchengemeindeamtes Schweinfurt und stellvertretender Geschäftsführer der Gesamtkirchengemeinde Schweinfurt ist er seit 1. März vor allem für die Themen „Bau“ und „Digitalisierung“ zuständig. Ein weites Feld, denn das Kirchengemeindeamt betreut nicht nur den Dekanatsbezirk Schweinfurt, sondern auch die Dekanatsbezirke Castell und Bad Neustadt mit 70 Kirchengemeinden und diversen weiteren Rechtsträgern.

400 Gottesdienstbesucher in Europas größter Wandelhalle in Bad Kissingen am Christi Himmelfahrtstag

Bild des Benutzers Maik Richter

Am Christi Himmelfahrtstag (26. Mai 2022) feierten an die 400 Gottesdienstbesucher aus Nah und Fern den ökumenischen Festgottesdienst in der Wandelhalle im Kurgarten in Bad Kissingen. Eingeladen hatte dazu die ökumenische Gäste,- Kur- und Rehaseelsorge, die den Gottesdienst gestaltete. Gemeindereferentin Petra Müller (kath. Kurseelsorge) und Diakon Maik Richter (evang. Gäste- und Tourismusseelsorge) führten durch den Gottesdienst und das Salonorchester der Staatsbad Philharmonie gestaltete diesen musikalisch.

Im Zeller Pfarrhaus brennt endlich Licht

Diakonin Eva-Maria Hubmann übernahm die Pfarrstelle Zell

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Sehr lange hat das älteste Pfarrhaus Bayerns, vor Jahren mit großem Aufwand wieder hergerichtet, auf diesen Moment gewartet: Es brennt wieder Licht! Zum 1. Mai zog Diakonin Eva-Maria Hubmann mit ihrem Mann Max in das gründlich restaurierte Schmuckstück des Ortes ein und fühlt sich dort sichtlich wohl. Im Gespräch schwärmt sie von dem freundlichen Empfang im Ort. Im kleinen Gärtchen direkt am Haus sitzend, grüßt sie fröhlich die Vorübergehenden. Auch das Haus selbst sei „ein Traum“, zeigt sie sich begeistert von der neuen Wohn- und Wirkungsstätte.

Kinder bauen eine schnelle Orgel

Al:legrO – der Orgelbausatz eröffnet nicht nur Kindern und Jugendlichen ganz neue Wege zur Musik

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Bad Kissingen. Eine spannende Aktion: Kinder bauen eine komplette, einsatzfähige Orgel und entdecken spielerisch die Funktionsweise dieses Instruments. Eine ganz neue Herangehensweise an ein klassisches Musikinstrument, die die Kinder aktiv mit einbindet. Kirchenmusikdirektor Jörg Wöltche stellte den vom evangelischen Dekanatsbezirk Schweinfurt angeschafften Bausatz in der Bad Kissinger Erlöserkirche vor. Die Bad Kissinger Gospelkids setzten die Orgel zusammen und begleiteten die Einweihung durch Dekan Oliver Bruckmann mit ihrem Gesang.

Mit Jugendlichen glauben und leben

Die Dekanatssynode Schweinfurt beschäftigte sich mit der Zukunft der Konfi-Arbeit

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Schweinfurt. „Warum nicht mal ein Tiktok-Video von Konfis als Eingangsgebet?“ So fragte Tobias Bernhard vom Amt für Jugendarbeit bei seinem Vortrag vor der Schweinfurter Dekanatssynode – und meinte das durchaus ernst. Denn die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert.

Rosa trommelt für Grün

Christa Weinzierl wurde nach 33 Jahren als Leiterin der „Grünen Damen“ im Leopoldina verabschiedet.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

33 Jahre lang, seit der Gründung des ehrenamtlichen Besuchsdienstes im Leopoldina-Krankenhaus, hatte Christa Weinzierl die Leitung der „Grünen Damen“ (und wenigen Herren) inne. Nun wurde sie in einem Gottesdienst in der Stephanuskapelle des Krankenhauses geehrt. Krankenhauspfarrerin Susanne Rosa wird in Zukunft die Leitung übernehmen, Christa Weinzierl wird aber noch weiter im Besuchsdienst dabei sein.

Ein freundlicher, humorvoller und zugewandter Seelsorger

Pfarrer Euclésio Rambo in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Sieben Jahre ist es her, dass Pfarrer Euclésio Rambo mit seiner Frau Dolores aus Brasilien nach Deutschland kam. Im Rahmen eines Pfarrer-Austauschprogramms zwischen beiden Kirchen war er 2015 von seiner Heimatkirche, der Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil (IECLB), nach Schweinfurt entsandt worden und hatte hier seitdem in der Gustav-Adolf-Kirche Schweinfurt und mit einem Teil seines Dienstauftrags in Niederwerrn gewirkt.

Als Beauftragter für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) und für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) war es ihm natürlich eine besondere Ehre, dass seine Verabschiedung ausgerechnet am Tag der Arbeit stattfand. „Der Tag der Arbeit gehört zu dieser Gemeinde!“ betonte er in seiner Predigt die traditionell enge Verbindung zwischen Gustav-Adolf-Kirchengemeinde und kda und wies darauf hin, wie viele Menschen gerade in Brasilien nicht ausreichend für ihre Arbeit bezahlt werden.

Mitmachen beim Stadtradeln - im Team Schweinfurt-evangelisch!

Kirche steigt aufs Rad und spart CO2 - machen Sie mit!

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Am 9. Mai geht's los: Schweinfurt steigt aufs Rad! Etliche Teams treten gegen- und miteinander an, um innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Wege auf dem Fahrrad zurückzulegen und damit im Vergleich zu Autofahrten CO2 einzusparen.

Mitmachen können alle, die in Schweinfurt wohnen, arbeiten oder in Schweinfurt in Vereinen oder z.B. einer Kirchengemeinde engagiert sind. Wo Sie mit dem Fahrrad fahren, ist dagegen völlig egal. Hauptsache, Sie fahren! Nur die Teilnahme an Radrennen gilt nicht.

Mobilität jetzt!

Auftakt der Vortragsreihe des Evangelischen Bildungswerks: Pfarrer Heiko Kuschel mit Gedanken zum Reden über Mobilität

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Was macht das Reh auf der Straße? Diese Frage haben sich wohl schon so manche gestellt, während sie nachts im Wald voll in die Bremsen traten. Doch vielleicht müsse man die Frage ganz anders stellen, so Pfarrer Heiko Kuschel bei seinem Vortrag „Mobilität anders denken – wie Sprache unseren Verkehr gestaltet“: Was macht eigentlich die Straße im Wald? Ist der Wald nicht der Lebensraum des Rehs? Ähnlich könne man auch darüber nachdenken, wie beispielsweise Autos den Lebensraum der Menschen in der Stadt dominieren.

Corona – gemeinsam die Folgen bewältigen

Frühjahrssammlung der Diakonie Bayern für die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit

War es vor der Corona-Krise schon für viele Menschen schwer, finanziell über die Runden zu kommen, ist es seit der Pandemie für viele noch schwieriger geworden. Dies gilt erst recht, wenn es um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben geht. Geringfügige Beschäftigungen sind weggefallen, bisherige Einkünfte sind in Gefahr oder haben sich verringert. Die Hilfsangebote wie Tafeln, offene Treffs im Stadtteil, Tischgemeinschaften, Vesperkirchen, Beratungsstellen oder Übernachtungsheime waren geschlossen oder für lange Zeit nur eingeschränkt handlungsfähig. Die Folgen der Pandemie werden – trotz weggefallender Corona-Maßnahmen – noch lange spürbar bleiben, und die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) ist in vielen Fällen die erste Ansprechpartnerin für die Betroffenen. Zusätzlich engagieren sich viele KASA-Stellen zunehmend in der Betreuung und Versorgung von Flüchtlingen aus den ukrainischen Kriegsgebieten.

Mit der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) unterhalten Kirche und Diakonie in Bayern eine erste Anlaufstelle und bieten schnell und unbürokratisch Beratung, Information, Vermittlung und Unterstützung an, um Menschen zu helfen, ihren Alltag zu bewältigen. „Auch wenn viele Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nicht mehr notwendig sind wie Lockdowns, Homeschooling oder Kurzarbeit: die Folgen der ersten Wellen sind an vielen Stellen immer noch spürbar – ob das Kinder und Jugendliche sind, die nach Monaten des Homeschooling besondere Unterstützung brauchen oder Familien, deren Kontostand sich von langer Kurzarbeit immer noch nicht erholt hat“, so Michael Bammessel, Präsident der Diakonie Bayern im Vorfeld der Sammlungswoche. Die wachsende Zahl von Anfragen von Flüchtlingen aus der Ukraine bzw. deren Helfer und Helferinnen aus Bayern stellt die KASA in den letzten Tagen und Wochen vor eine weitere Herausforderung: In immer mehr der derzeit 35 KASA-Beratungsstellen an insgesamt 102 Orten in Bayern suchen Betroffene sowohl Rat als auch praktische Unterstützung.

Tagespflege Euerbach öffnet zum 1. Mai

Anmeldung der Gäste ist ab sofort möglich

Der Betrieb der Tagespflege des Diakonischen Werkes Schweinfurt in Euerbach beginnt zum 1. Mai. Sie wird von Montag bis Freitag von jeweils 8 bis 17 Uhr für bis zu 18 Gäste täglich geöffnet sein. Ein eigener Fahrdienst ermöglicht den Transport am Morgen und gegen Abend auch für Menschen mit Rollstuhl. Während des Tages werden die Gäste von Pflegefachkräften und Betreuungsassistenten mit einem Betreuungsprogramm versorgt, das sich an den individuellen biografischen Fähigkeiten sowie jahreszeitlichen und aktuellen Gegebenheiten orientiert.

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