ältere Berichte aus dem Dekanat

Jüdisches Leben in Unterfranken: Mehr als Steine ...

Mit der Präsentation der letzten zwei von fünf Bänden und der Ehrung von Elisabeth Böhrer wurde das bayerische Synagogenprojekt abgeschlossen.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

In einer bewegenden Soiree kurz vor dem Gedenktag der Reichspogromnacht haben die Verantwortlichen die Abschlussbände des bayerischen Synagogenprojekts vorgestellt und gleichzeitig Elisabeth Böhrer für ihr herausragendes Engagement in der Erinnerungsarbeit geehrt.

Sieben Jahre ein Segen in Zeiten des Umbruchs

Pfarrer Johannes Jurkat wurde in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Ein besonderer Reformationstag: In St. Johannis Schweinfurt wurde Pfarrer Johannes Jurkat von Dekan Oliver Bruckmann in den Ruhestand verabschiedet. Die Kirche war gut gefüllt, dabei war Jurkat nie Pfarrer dieser Gemeinde. Als Springer hatte er in einer Zeit vieler Vakanzen sieben Jahre lang die verschiedensten Gemeinden hauptamtlich begleitet und ihnen über die schwierige Umbruchphase hinweggeholfen.

Dekan Bruckmann würdigte Jurkats Wirken: „Eine Erlösung war es, als Sie da waren! Sofort war klar, dass Sie das können: Gemeinden durch Vakanzen hindurch begleiten.“

Der Grüne Gockel landet in Euerbach und Geldersheim

Ein Rückblick auf die zweiteilige Auftaktveranstaltung zum kirchlichen Umweltmanagement

„Los ging‘s ab 10 Uhr mit dem Aufbau vor der Frühmesskapelle in Geldersheim,“ so berichtet Joachim Rees, der Umweltmanagementbeauftragte der Kirchengemeinde Euerbach/ Geldersheim in einem persönlichen Tagesrückblick. „Wir stellten Tische aus unserem Gaden auf, verschönerten sie mit weißen Tischdecken und platzierten die verschiedenen vorbereiteten Angebote darauf: Ein Tisch mit Infomaterial aller Art, wie Flyer zum Grünen Gockel, Bürotipps, ein Bio-Hofladenführer durch das Obere Werntal und so weiter. Auch Kugelschreiber und Luftballons waren dabei.

„Das war einfach mal wieder richtig schön!“

Der Dekanatsjugendkonvent fand nach langer Zeit wieder mal in Präsenz statt - und hatte wichtige Themen zu beraten.

Bild des Benutzers Maria Aderhold

„Das war einfach mal wieder richtig schön!“, so eine Teilnehmerin des Dekanatsjugendkonvents. Das Event fand vom 15.-17. Oktober das erste Mal seit zwei Jahren wieder als ganzes Wochenende mit Übernachtung statt. Das Motto lautete „Ich kam, sah … und dachte über mein Leben nach“ – und so machten sich rund 20 junge Menschen aus den Kirchengemeinden und Verbänden des Dekanats auf nach Rappershausen und haben kreative Workshops mit wilden Zeitschriften-Collagen, intensiven Gesprächsrunden und aufschlussreichem Kinderfotos-Raten verbracht.

Sorgen für die Zukunft von Kirche und Klima

Die Herbstsynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Schweinfurt befasste sich mit Stellenplanung und dem Umweltmanagement „Grüner Gockel“

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Einfach mal anfangen“: Dieses Motto stand über beiden Themen, mit denen sich die Schweinfurter Dekanatssynode bei ihrer Herbsttagung 2021 beschäftigte.

Die Zahl der Kirchenmitglieder geht zurück, gleichzeitig gehen viele kirchliche Mitarbeitende in den nächsten Jahren in den Ruhestand, so dass die bisherige Zahl an Stellen gar nicht mehr besetzt werden könnte. Im Rahmen der Landesstellenplanung der bayerischen Landeskirche muss das Dekanat daher insgesamt vier Stellen für Pfarrerinnen und Pfarrer, Jugendarbeit oder Kirchenmusik einsparen – ist mit insgesamt 34,5 Stellen aber immer noch recht gut aufgestellt. Dekan Oliver Bruckmann betonte, es solle keine „weißen Flecken“ geben. Es dürfe nicht sein, dass einfach die Gemeinden, die gerade vakant sind, auf Dauer unbesetzt bleiben. Seit langem sind die Kirchenvorstände daher in regionalen Arbeitsgruppen verbunden, die ausloten sollen, wie die Arbeit mit weniger Personal in der Region gut verteilt werden kann und gleichzeitig noch Schwerpunktsetzungen möglich sind, etwa im Bereich Jugendarbeit.

„Eine helle Freude“

Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann wurde am Tag der Deutschen Einheit und Erntedankfest in Sennfeld in ihr Amt eingeführt

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

„Willkommen in Sennfeld, im Mainbogen, im Dekanat Schweinfurt, in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern!“ So begrüßte Dekan Oliver Bruckmann die neue Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann im Erntedankfest-Gottesdienst in Sennfeld auf ihrer neuen Stelle und wies damit gleich darauf hin, dass sie nicht nur einfach die Stelle, sondern gleich die Landeskirche gewechselt hat. Ursprünglich kam sie aus Thüringen, war Pfarrerin in Baden und ist nun mit ihrer Familie in Sennfeld angekommen, um näher an der Familie in Thüringen sein zu können.

Eine musikalische Teamplayerin

Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann tritt ihre neue Stelle in Sennfeld an

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Das Pfarrhaus ist schon wohnlich eingerichtet, die Übergangszeit zwischen den zwei Pfarrstellen gut genutzt. Nur die Katzen dürfen noch nicht ins Freie, bis sie sich an die neue Situation gewöhnt haben, wie Pfarrerin Jung-Gleichmann mit einem fröhlichen, offenen Lachen erklärt. Die Meerschweinchen dagegen haben vom Umzug vermutlich kaum etwas mitbekommen, ihr großer Käfig steht nun eben an einem anderen Ort.

Eine Mutmach-Stele in Pandemiezeiten

Nach einjährigen intensiven Vorarbeiten der gesamten Grundschule wurde in Gochsheim eine Stele am Friedhof eingeweiht.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Wer den Neuen Friedhof in Gochsheim gegenüber der Schule besucht, wird seit einigen Tagen kurz vor dem Eingang von einem überlebensgroßen, in Stein gemeißelten auferstandenen Jesus begrüßt. Freundlich hebt er segnend die Hände. Auch auf den anderen Seiten des Steins, die nicht direkt dem Weg zugewandt sind, finden sich biblische Geschichten.

Schul-Projekt: Wie Menschen beten

Die 5. Klassen der Mittelschule Gochsheim haben Gebetsgewohnheiten in einer Umfrage untersucht und sind zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen berichten von ihrem Projekt aus dem Religionsunterricht:

In den fünften Klassen der Mittelschule Gochsheim wurde über das Gebet gesprochen. Wir haben von Menschen erfahren, die durch das Gebet Großes bewirkt haben. Z.B. Mutter Teresa und Martin Luther King oder auch Mahatma Gandhi.

Fahrradkirche mit Globusleuchter

Die Kreuzkirche Oberndorf ist nun offiziell "Fahrradkirche".

Die Kreuzkirche in Schweinfurt-Oberndorf ist wegen ihres mittelalterlichen Kerns und idyllischen Lage eine Kirche mit hoher Anziehungskraft weit über Schweinfurt hinaus. Deswegen ist sie seit kurzem offiziell „Radwegekirche“, wie sonst im Dekanat nur St. Johannis in Schweinfurt. Auf radwegekirchen.de lassen sich alle Kirchen in Deutschland finden, die für Radfahrer/innen besonders interessant sind und einen eigenen Service bieten.

"Es war uns eine Ehre!"

Pfarrerin Christel und Pfarrer Friedrich Mebert in den Ruhestand verabschiedet

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Bad Kissingen. Sie haben die evangelische Kirchengemeinde Bad Kissingen in einer Zeit des Umbruchs und der Vakanzen geprägt und organisatorisch neu für die Zukunft aufgestellt. Nun wurde das Pfarrersehepaar Christel und Friedrich Mebert in den Ruhestand verabschiedet.

Ihre letzte Feier in der Gemeinde hatten sich die beiden sicherlich festlicher vorgestellt: Bedingt durch Corona und zudem nach einem familiären Trauerfall verabschiedeten sie sich lediglich im engsten Kreis der Kolleginnen und Kollegen mit einem kleinen Gottesdienst aus der aktiven Arbeit. „In dir ist Freude, in allem Leide, o du süßer Jesu Christ“: Dieses bekannte Lied, das schon bei Christel Meberts Ordination zur Pfarrerin gespielt wurde, erklang zu Beginn von der Orgel, gespielt von KMD Jörg Wöltche. Es brachte die Gemütslage aller Anwesenden gut auf den Punkt.
Dekan Oliver Bruckmann erinnerte an den Gedenktag des Apostels Jakobus, des Pilgers, der an diesem Tag begangen wurde: „Euer Pilgerweg kommt heute an einer wichtigen Station vorbei. Es endet der pflichtgemäße Dienst – die Rechte aus der Ordination aber bleiben.“

Räume für die Zukunft

Gemeindeversammlung in Schwebheim zur Neukonzeption der Gemeinderäume

Bild des Benutzers Heiko Kuschel

Schwebheim. Seit Jahren gibt es Diskussionen in der evangelischen Kirchengemeinde Schwebheim um die Frage nach neuen Gemeinderäumen. Mit einer Gemeindeversammlung im Freien vor dem „Bibra-Saal“ hat die Kirchengemeinde nun einen ersten Schritt getan, um letztlich zu einer Entscheidung zu kommen, die von einem Großteil der Gemeindeglieder getragen werden kann.

Das Interesse war riesig: Die unter Corona-Bedingungen maximal mögliche Zahl von100 Personen hatte sich angemeldet. Auf dem Podium saßen neben Pfarrer Tobias Wölfel Dekan Oliver Bruckmann aus Schweinfurt, der landeskirchliche Architekt Stefan Lautner sowie Christian Stuhlfauth von der Gemeindeakademie Rummelsberg, der die Veranstaltung moderierte.
Pfarrer Wölfel, selbst erst vier Monate im Amt, schilderte zunächst die Ausgangssituation:

Seiten