ältere Berichte aus dem Dekanat

„Eine helle Freude“

Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann wurde am Tag der Deutschen Einheit und Erntedankfest in Sennfeld in ihr Amt eingeführt

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„Willkommen in Sennfeld, im Mainbogen, im Dekanat Schweinfurt, in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern!“ So begrüßte Dekan Oliver Bruckmann die neue Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann im Erntedankfest-Gottesdienst in Sennfeld auf ihrer neuen Stelle und wies damit gleich darauf hin, dass sie nicht nur einfach die Stelle, sondern gleich die Landeskirche gewechselt hat. Ursprünglich kam sie aus Thüringen, war Pfarrerin in Baden und ist nun mit ihrer Familie in Sennfeld angekommen, um näher an der Familie in Thüringen sein zu können.

Eine musikalische Teamplayerin

Pfarrerin Nadine Jung-Gleichmann tritt ihre neue Stelle in Sennfeld an

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Das Pfarrhaus ist schon wohnlich eingerichtet, die Übergangszeit zwischen den zwei Pfarrstellen gut genutzt. Nur die Katzen dürfen noch nicht ins Freie, bis sie sich an die neue Situation gewöhnt haben, wie Pfarrerin Jung-Gleichmann mit einem fröhlichen, offenen Lachen erklärt. Die Meerschweinchen dagegen haben vom Umzug vermutlich kaum etwas mitbekommen, ihr großer Käfig steht nun eben an einem anderen Ort.

Eine Mutmach-Stele in Pandemiezeiten

Nach einjährigen intensiven Vorarbeiten der gesamten Grundschule wurde in Gochsheim eine Stele am Friedhof eingeweiht.

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Wer den Neuen Friedhof in Gochsheim gegenüber der Schule besucht, wird seit einigen Tagen kurz vor dem Eingang von einem überlebensgroßen, in Stein gemeißelten auferstandenen Jesus begrüßt. Freundlich hebt er segnend die Hände. Auch auf den anderen Seiten des Steins, die nicht direkt dem Weg zugewandt sind, finden sich biblische Geschichten.

Schul-Projekt: Wie Menschen beten

Die 5. Klassen der Mittelschule Gochsheim haben Gebetsgewohnheiten in einer Umfrage untersucht und sind zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

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Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen berichten von ihrem Projekt aus dem Religionsunterricht:

In den fünften Klassen der Mittelschule Gochsheim wurde über das Gebet gesprochen. Wir haben von Menschen erfahren, die durch das Gebet Großes bewirkt haben. Z.B. Mutter Teresa und Martin Luther King oder auch Mahatma Gandhi.

Fahrradkirche mit Globusleuchter

Die Kreuzkirche Oberndorf ist nun offiziell "Fahrradkirche".

Die Kreuzkirche in Schweinfurt-Oberndorf ist wegen ihres mittelalterlichen Kerns und idyllischen Lage eine Kirche mit hoher Anziehungskraft weit über Schweinfurt hinaus. Deswegen ist sie seit kurzem offiziell „Radwegekirche“, wie sonst im Dekanat nur St. Johannis in Schweinfurt. Auf radwegekirchen.de lassen sich alle Kirchen in Deutschland finden, die für Radfahrer/innen besonders interessant sind und einen eigenen Service bieten.

"Es war uns eine Ehre!"

Pfarrerin Christel und Pfarrer Friedrich Mebert in den Ruhestand verabschiedet

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Bad Kissingen. Sie haben die evangelische Kirchengemeinde Bad Kissingen in einer Zeit des Umbruchs und der Vakanzen geprägt und organisatorisch neu für die Zukunft aufgestellt. Nun wurde das Pfarrersehepaar Christel und Friedrich Mebert in den Ruhestand verabschiedet.

Ihre letzte Feier in der Gemeinde hatten sich die beiden sicherlich festlicher vorgestellt: Bedingt durch Corona und zudem nach einem familiären Trauerfall verabschiedeten sie sich lediglich im engsten Kreis der Kolleginnen und Kollegen mit einem kleinen Gottesdienst aus der aktiven Arbeit. „In dir ist Freude, in allem Leide, o du süßer Jesu Christ“: Dieses bekannte Lied, das schon bei Christel Meberts Ordination zur Pfarrerin gespielt wurde, erklang zu Beginn von der Orgel, gespielt von KMD Jörg Wöltche. Es brachte die Gemütslage aller Anwesenden gut auf den Punkt.
Dekan Oliver Bruckmann erinnerte an den Gedenktag des Apostels Jakobus, des Pilgers, der an diesem Tag begangen wurde: „Euer Pilgerweg kommt heute an einer wichtigen Station vorbei. Es endet der pflichtgemäße Dienst – die Rechte aus der Ordination aber bleiben.“

Räume für die Zukunft

Gemeindeversammlung in Schwebheim zur Neukonzeption der Gemeinderäume

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Schwebheim. Seit Jahren gibt es Diskussionen in der evangelischen Kirchengemeinde Schwebheim um die Frage nach neuen Gemeinderäumen. Mit einer Gemeindeversammlung im Freien vor dem „Bibra-Saal“ hat die Kirchengemeinde nun einen ersten Schritt getan, um letztlich zu einer Entscheidung zu kommen, die von einem Großteil der Gemeindeglieder getragen werden kann.

Das Interesse war riesig: Die unter Corona-Bedingungen maximal mögliche Zahl von100 Personen hatte sich angemeldet. Auf dem Podium saßen neben Pfarrer Tobias Wölfel Dekan Oliver Bruckmann aus Schweinfurt, der landeskirchliche Architekt Stefan Lautner sowie Christian Stuhlfauth von der Gemeindeakademie Rummelsberg, der die Veranstaltung moderierte.
Pfarrer Wölfel, selbst erst vier Monate im Amt, schilderte zunächst die Ausgangssituation:

Evangelischer Frauenbund Schweinfurt hat neue Führung

Clivia Haaf folgt auf Jochen Keßler-Rosa

Immer wieder war sie verschoben worden, am 8. Juli 2021 konnte sie endlich stattfinden, die Vorstandswahl im Evangelischen Frauenbund. 64 stimmberechtigte Damen folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung im Garten des Wilhelm-Löhe-Hauses in Schweinfurt. Pfarrer Jochen Keßler-Rosa, der Interimsvorsitzende seit Ende 2019, hatte geladen, um die Kassenberichte für 2019 und 2020 vorzulegen, über die organisatorischen Neuerungen zu berichten und dann die endlich möglichen Wahlen durchzuführen.

Beschenkte, Lernende und Gesandte

Diakon Maik Richter wurde in seine neue Stelle in der Kirchengemeinde Bad Kissingen eingeführt.

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Bad Kissingen. „Wir sind Beschenkte, Lernende und Gesandte“. So fasste Diakon Maik Richter in seiner Antrittspredigt in der Erlöserkirche Bad Kissingen zusammen, was für ihn am christlichen Glauben besonders wichtig ist. Die Taufe sei ein Geschenk, das wir in der Taufe bekommen haben. Aber wir seien immer auch Lernende, seien nie fertig damit, unseren Glauben zu erkunden und auch mit den Zweifeln umzugehen.

Großer Schritt zur Mobilitätswende in der Diakonie

Diakoniestationen fahren mit 21 neuen E-Autos

Die Diakonie Schweinfurt und Kitzingen beginnt in der häuslichen Pflege mit 21 neuen Fahrzeugen der Marke SEAT die Umstellung ihrer Flotte von insgesamt über 100 Fahrzeugen in der Region auf E-Autos. Lange wurde geplant und gerechnet, recherchiert und getestet, nun konnten die Kleinwagen mit Leasingverträgen übernommen werden. Zehn Fahrzeuge sind in der Diakoniestation Schweinfurt-Stadt im Einsatz, sieben sind es in der Diakoniestation Kitzingen und vier kleine Flitzer sind für Niederwerrn vorgesehen.

Unterwegs mit Kirche und Diakonie – Mehrtagesfahrt ins Saarland – 07. bis 10. September 2021

Nach langer Pause ist für den Herbst 2021 wieder eine begleitete Mehrtagesfahrt für Senioren und Seniorinnen ins Saarland geplant.

Reisen Sie mit uns in das Saarland!

Das Saarland ist ein bewaldetes deutsches Bundesland an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Es ist nach der Saar benannt, einem Fluss, der in die Mosel mündet. Das Saarland gehört zur größeren Weinregion der Mosel. Seine Hauptstadt Saarbrücken ist für das Saarlandmuseum und die barocke Ludwigskirche bekannt. In Saarlouis, der heimlichen Hauptstadt, werden wir unser Hotel beziehen

Bach-Kantate auf Abstand

Auch unter Corona-Bedingungen feierte die Evangelische Kirchengemeinde Bad Kissingen einen eindrucksvollen Kantatengotttesdienst.

"Jauchzet Gott in allen Landen" übertrug das Glücksgefühl in die Erlöserkirche. Das Orchester stand vor einer Herausforderung: Wegen des Abstands mussten die Mitglieder extrem gut hinhören.

Eine der eindrucksvollsten Kantaten Johann Sebastian Bachs, „Jauchzet Gott in allen Landen“, BWV 51, für Solosopran, Trompete und Orchester, wurde von ihm für den 15. Sonntag nach Trinitatis geschrieben, der erst im September wäre. Aber nachdem Bachs eigenes Glücksgefühl, die Verliebtheit in seine spätere Frau Anna Magdalena, ihm wohl im Entstehungsjahr 1730 auch die Feder führte, fügte er als weiteren Nutzungszweck hinzu „et in ogni tempo“. Für jede andere Zeit, die Anlass zum Jubeln gibt, also auch. Schon dies machte sie passend für unsere gebremst euphorische Zeit der Freude über den Rückgang der Corona-Pandemie, die uns so lange gebeutelt hat. Diese lieferte auch ganz pragmatische Gründe für die Auswahl dieses Werks für den Kantatengottesdienst im diesjährigen Kissinger Sommer. Die Kantate erfordert keinen Chor, nur ein Orchester, eine Gesangssolistin und einen Solotrompeter, und lässt sich in diesen Tagen deshalb auch unter Bayerns strengen Coronabestimmungen aufführen.

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